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TOD UND LEBEN

Osnabrücker Musikpreis 2017 – ermöglicht durch die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung

Im Mittelpunkt des 4. Sinfoniekonzertes steht die Verleihung des diesjährigen Osnabrücker Musikpreises an die Oboistin Juliana Koch. Die gebürtige Heidelbergerin studierte Oboe und Baraockoboe in München und Frankfurt am Main. Sie gewann nicht nur den 2. Preis des renommierten ARD-Musikwettbewerbs, sondern auch den Publikumspreis. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin des Osnabrücker Musikpreises wird aus den Reihen der Finalisten des ARD-Musikwettbewerbs gekürt.
Die Vergabe des Musikpreises ist in den Konzertabend eingebunden. Jan Brachmann, Musikredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hält die Laudatio.


Zu hören ist Juliana Koch in Mozarts beliebtem Oboenkonzert sowie in der deutschen Erstaufführung von TO THE MOTHER, ein Werk des estnischen Komponisten Peeter Vähi. Bereits am 27. September 2017 übernahm Koch in der Uraufführung die Solopartie von TO THE MOTHER in einem Konzert des Estonian National Symphony Orchestra.


Vähis Komposition schließt thematisch an das Eröffnungswerk des Abends an: Auch Ferruccio Busoni widmete seine BERCEUSES ÉLÉGIAQUE der im Jahre 1909 verstorbenen Mutter. Das Werk ist geprägt von Busonis Trauer und trägt den Untertitel DES MANNES WIEGENLIED AM GRAB SEINER MUTTER. Den Abschluss des vielfältigen Programms bildet die 2. Sinfonie des faszinierenden Komponisten Alexander Skrjabin, der in seinen späteren Werken Mystizismus und synästhetische Konzepte vereinte. Verglichen hierzu gestaltet sich die 2. Sinfonie noch recht klassisch.


Der Osnabrücker Musikpreis wird ermöglicht durch die felicitas und werner egerland stiftung.


Vor dem Konzert findet um 19.15 Uhr eine Einführung im Tagungsraum statt.


Das Konzert wird vom NDR-Kultur aufgezeichnet und an folgenden Sendeterminen übertragen:

6. Februar 2018 bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Konzert” um 20.03 Uhr.
12. April 2018 beim NDR in der Reihe “Podium der Jungen”.

BESETZUNG

Solistin Juliana Koch (Oboe), Preisträgerin des Osnabrücker Musikpreises 2017
Dirigent Andreas Hotz

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