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JAZZ MEETS ORCHESTRA

mit Céline Rudolph (Gesang), Florian Weber (Klavier), Frederik Köster (Trompete)

Johann Sebastian Bach GOLDBERG-VARIATIONEN (Auszüge), bearbeitet für Streichorchester von Dmitry Sitkovetsky
George Gershwin RHAPSODY IN BLUE
Leonard Bernstein THREE DANCE EPISODES aus ON THE TOWN
Frederik Köster HOMEWARD BOUND-SUITE (Auszug)
Céline Rudolph PEARLS, BE WITH YOU
Frederik Köster EVENING STAR

Renommierte Jazz-Solist*innen (darunter gleich zwei Echo-Jazz-Preisträger*innen), Klassiker aus verschiedenen Epochen und das Osnabrücker Symphonieorchester – das sind die Zutaten für das Crossover-Konzert JAZZ MEETS ORCHESTRA.

Nicht nur das Orchester wurde 1919 gegründet, sondern auch das Städtische Konservatorium (heute Musik- und Kunsthochschule sowie Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück). Dieses doppelte Jubiläum feiern wir mit Solist*innen aus den Reihen des IfM: Frederik Köster (Trompete) und Florian Weber (Klavier). Darüber hinaus ist erstmals auch die deutsch-französische Sängerin Céline Rudolph zu Gast, die mit ihrer poetisch-warmen Stimme, ihrer Leidenschaft zur Stimmimprovisation und den afrikanisch-brasilianischen Einflüssen die ohnehin schon bunte Farbpalette um weitere schillernde Töne bereichert.
Das Zusammenspiel der Jazzsolist*innen mit dem Osnabrücker Symphonieorchester verbindet dabei scheinbar gegensätzliche Klangwelten: Freie Improvisationskunst begegnet historisch gewachsenen Klangstrukturen und den klangfarblichen dynamischen Prozessen des Orchesterapparates.

Doch damit nicht genug der Kombinationslust, denn auch stilistisch hält das Programm einiges bereit. Den Anfang machen Johann Sebastian Bachs GOLDBERG-VARIATIONEN – ein Werk, dass spätestens seit Glenn Coulds Aufnahme von 1955 mit dem Jazz in Verbindung gebracht wird. Es sind gerade die klaren Strukturen und der motorisch treibende Puls des barocken Kontrapunktikers, die jeden Jazzer zum Spiel mit der Form reizen. Davon ausgehend verjüngt sich das Programm zusehends. Broadwaykomponist George Gershwin schuf mit seiner 1924 uraufgeführten RHAPSODY IN BLUE eine Synthese zwischen konzertanter Sinfonik und Jazz. Leonard Bernsteins Orchestersuite THREE DANCE EPISODES basierend auf dem Musical ON THE TOWN (1944) sucht ebenfalls nach dem Zusammenhang von Klassik und Jazz. Doch zurück in die Gegenwart. Céline Rudolph präsentiert zwei Perlen ihres Albums PEARLS. Frederik Köster, der gerne mit dem Zusammenspiel verschiedener Stile spielt, beweist seinen Facettenreichtum mit zwei Kompositionen: In seiner HOMEWARD BOUND-SUITE nähert er sich der großen Orchesterform, in EVENING STAR nach einem Gedicht von William Blake (1757-1827) tritt er als Sänger in Erscheinung.

Fotos: Ralf Litera, Jordana Schramm, Christoph Müller-Bombart


BESETZUNG

Dirigent Daniel Inbal
Solist*innen Céline Rudolph (Gesang), Florian Weber (Klavier), Frederik Köster (Trompete)

Osnabrücker Symphonieorchester

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