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DIENSTAGS BEI KAUFLAND

Deutschsprachige Erstaufführung / Emmanuel Darley

Im Rahmen von Spieltriebe 7 / Wiederaufnahme im emma-theater

Emmanuel Darley erzählt von den Hindernissen, denen Transsexuelle sowohl im familiären Bereich wie auch in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Marie-Pierre, früher Jean-Pierre, kümmert sich jeden Dienstag liebevoll um ihren Vater. Sie putzt die Wohnung, sie pflegt ihn und geht mit ihm im Kaufland Lebensmittel besorgen. Doch nicht nur im Supermarkt beim Einkaufen ist sie den irritierenden und befremdlichen Blicken der Menschen ausgeliefert, sondern auch gegenüber ihrem Vater ist das Verhältnis sichtlich angespannt.


Die Regisseurin Nina de la Parra, geboren 1987 in Amsterdam, studierte Regie an der Folkwang Universität der Künste und hat nach dem Klassenzimmerstück DIE VERWANDLUNG mit DIENSTAGS BEI KAUFLAND im Rahmen des Festivals SPIELTRIEBE 7 zum zweiten Mal in Osnabrück inszeniert.


Um 19.15 Uhr findet eine Stückeinführung im emma-foyer statt. Im direkten Anschluss an die Vorstellung wird es ein Nachgespräch mit dem Produktionsdramaturgen Alexander Wunderlich und der Theatermitarbeiterin Heike Schmidt im Zuschauerraum geben.


Dauer: 1 Stunde, keine Pause


15 Minuten vor jeder Vorstellung findet eine Einführung im Foyer des emma-theaters statt, im Anschluss gibt es ein Nachgespräch.


Fotos: Uwe Lewandowski

TERMINE & KARTEN

20.01.2019

So. | 19:30 Uhr

23.01.2019

Mi. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Nina de la Parra
Bühne, Kostüme Berit Schog
Dramaturgie Alexander Wunderlich
Mit Christina Dom

PRESSESTIMMEN

„Mit einer Mischung aus Befremden und Empörung erzählt [Christina Dom] als Marie-Pierre, wie sie im Supermarkt angestarrt und vom Vater als peinlich empfunden wird. Besonders geht an die Nieren, dass nicht immer ganz klar ist, was reale und was aus eigener, tiefer Unsicherheit erwartete Ablehnung ist. Der Kontrast vom gewaltsam ausgeweideten Drogeriemarkt und stilisierter Weiblichkeit veranschaulicht glänzend das geschichtliche Spannungsfeld der Inszenierung." – Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung, 2.9.2017

„Marie-Pierre besucht jeden Dienstag ihren verwitweten Vater, macht bei ihm sauber und geht mit ihm zu Kaufland. Für den Vater ist das aber kein Glück, denn seine Tochter wurde als  Jean-Pierre geboren. Die Geschichte von Marie-Pierre und ihrem Vater ist von vielen Enttäuschungen geprägt. [...] Durch de la Parras assoziationsreichen Umgang mit dem Text und die Rauminstallation von Schog  gewinnt die Inszenierung jedoch die Distanz,  die es braucht, damit sich auch all diejenigen im Publikum  dem  Thema  stellen  können, die damit bislang nicht in Berührung gekommen waren.“ Kai Bremer, nachtkritik.de, 2.9.2017

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