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DER HAUPTMANN VON O.

Eine Köpenickiade

Nach einer wahren Begebenheit erzählt von Geflüchteten

Keine Papiere, keine Arbeit − keine Arbeit, keine Papiere. Vor über 100 Jahren wusste Wilhelm Voigt nur einen Ausweg aus der durch Behördenwillkür verursachten Arbeits-, Obdach- und Heimatlosigkeit. Er kaufte sich beim Trödler eine ausgediente Offiziersuniform, unterstellte einen Trupp Soldaten seinem Befehl und besetzte das Köpenicker Rathaus, um endlich an den begehrten Pass zu kommen. Sein Coup war nicht nur ein Akt der Revolte, sondern er stellte auch den deutschen Untertanengeist bloß. Zehn Geflüchtete aus drei Ländern werden entlang dieser Geschichte über ihre Erfahrungen mit Obrigkeit, Behörden und von der Suche nach einer neuen Zukunfsperspektive berichten. In ihrer alten und neuen Heimat. Komisch und tragisch.


Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. 
Für Geflüchtete ist der Eintritt frei.


Premiere: 27. April 2018. 19.30 Uhr
Limberg-Theater


Anfahrtsbeschreibung zum Limberg-Theater


Fotos: Uwe Lewandowski
Die Vorstellung dauert 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause. 

BESETZUNG

Inszenierung Jakob Fedler
Bühne, Kostüme Dorien Thomsen
Dramaturgie Marie Senf, Sven Kleine

Mit Sohel Ghneim, Farhad Hassan, Daryousch Heidari, Ahmad Kiki, Issa Makki, Mohamed Manca Bouzan, Youssef Mouin, Omar Muslem, Hoker Sulaiman, Rabeh Zrzoor

PRESSESTIMMEN

„Jakob Fedler hat aus den eigentlich schweren Themen ein erstaunlich gut gelauntes Stück gemacht. Dazu trägt auch bei, dass die Darsteller in immer neue Rollen schlüpfen. […] Mit welcher Behörde in welchem Land es die Flüchtlinge auf der Bühne zu tun haben, wird nicht immer klar. Das ist auch nicht nötig. Denn manche Erfahrungen sind universell.“ Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung,  30.4.2018

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