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NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST

Janne Teller

Empfohlen für Jugendliche ab 12 Jahren

Es ist der erste Schultag, als Pierre Anthon, mit der Begründung,  dass NICHTS etwas bedeutet und es demzufolge besser sei, NICHTS zu tun, die siebte Klasse verlässt. Seit diesem Tag sitzt er auf einem Pflaumenbaum und verunsichert von dort herab seine Mitschüler*innen mit der Sinnlosigkeit des Lebens. Um  ihm zu beweisen, dass Bedeutung existiert, beschließt die Klasse gemeinsam, heimlich einen Berg aus Bedeutung zusammenzutragen. Jede*r muss etwas geben, was von hoher Bedeutung ist. Was anfangs noch harmlos beginnt steigert sich schnell in ein brutal, groteskes Spiel. Die psychische Gewalt, die dadurch in der Gruppe entsteht, bleibt zunächst unbemerkt. Je schmerzhafter das eigene Opfer empfunden wurde, umso mehr wird beim Opfer des nächsten verlangt. Es genügt die Erklärung, je qualvoller desto bedeutender. Schon bald nimmt das Spiel erschreckende Ausmaße an, bei dem die Frage nach der Bedeutung schon längst nicht mehr alles ist.


Der Jugendclub MANIA möchte sich dem düsteren Szenario, das Janne Teller in ihrem Stück beschreibt, spielerisch nähern ohne etwas von der Intensität der Geschichte zu verlieren.


Premiere: 12. Mai 2018, 19.30 Uhr, emma-theater

TERMINE & KARTEN

27.05.2018

So. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Simon Niemann
Regieassistenz Rebecca Fritzsche
Kostüme Steven Wind
Dramaturgie  Jens Peters

Es spielen Maria Ahrnsen, Lilian Albrecht, Pia Bahlmann, Anouk Beuvink, Antonia Großmann, Marla-Jun Hackmann, Lea Sophia Hoffart, Melissa Meier, Greta Mutzwig, Mercan Salan, Mona Schäper, Sophie Schollek, Johanna-Antonia Siebert, Sascha Albrecht, Finn Engel, Lucian Falkenhagen, Jan-Mattis Herrmann, Stefan Leer, Steven Wind, Erik Zug

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