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ORLANDO

Georg Friedrich Händel

Libretto nach Ludovico Ariostos Orlando Furioso/ In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Kreuzritter Orlando sollte sich eigentlich auf sein kriegerisches Handwerk konzentrieren. Aber er ist verliebt in die schöne Angelica, der er einst das Leben gerettet hat, und verliert darüber all seine Kraft. Denn Angelica ist bereits einem anderen Mann versprochen. Durch seinen Zwiespalt zwischen Krieg und Liebe, zwischen Mars und Venus, verfällt Orlando zunehmend dem Wahnsinn. Als sich ein Netz aus Verwirrungen, Zurückweisungen und Intrigen immer enger spannt, wird er sogar zum Mörder. Auch seine Gefühlswelt ist ihm zum Schlachtfeld geworden. Hier hilft nur noch die Magie, die der Zauberer Zoroastro verspricht …


Händel hat Orlando und den Gestalten seiner tragikomischen Irrfahrt eine furiose, alle Register barocker Klangwelt ziehende Musik geschrieben. Mit dabei: die wohl erste Wahnsinnsszene der Operngeschichte. Der zur damaligen Zeit weit verbreitete und beim Publikum beliebte Stoff um ORLANDO FURIOSO, zu Deutsch: DER RASENDE ROLAND, fiel Händel genau zur richtigen Zeit in die Hände. Für sein neues Opernunternehmen in London war er auf der Suche nach neuen Wegen in der Opernmusik. Die extremen Gefühlszustände der Figuren inspirierten ihn zu einer seiner fortschrittlichsten und mitreißendsten Kompositionen.


Der junge Regisseur Felix Schrödinger, der zuletzt am Oldenburgischen Staatstheater Donizettis REGIMENTSTOCHTER auf die Bühne gebracht hat, stellt sich mit ORLANDO zum ersten Mal dem Osnabrücker Publikum vor.

BESETZUNG

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Inszenierung Felix Schrödinger
Bühne, Kostüme Josefine Smid
Dramaturgie Christoph Lang

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