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IM OSTEN

Béla Bartók UNGARISCHE SKIZZEN 
Béla Bartók Konzert für Viola und Orchester, Sz. 120, BB 128
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504, PRAGER SINFONIE


Béla Bartóks Sammlung ungarischer und osteuropäischer Volksmusik sowie deren wissenschaftliche Erforschung bildeten zusammen mit seiner „klassischen“ musikalischen Ausbildung das Fundament seines eigenen kompositorischen Schaffens. So flossen ihre Erkenntnisse auch in kleine Klavierstücke ein, die Bartok zwischen 1908 und 1911 schrieb und zwanzig Jahre später für Orchester bearbeitet: die UNGARISCHEN SKIZZEN, die nicht nur musikalisch, sondern auch in ihren Titeln wie „Abend auf dem Lande“ oder „Uroger Hirtentanz“ ländliche Inspiration geben wollen.


Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 38 entstand zwischen der ebenfalls in Prag uraufgeführten Oper DON GIOVANNI und der (wieder in Wien uraufgeführten) Oper LE NOZZE DI FIGARO. Diese Werke markieren eine deutliche Entwicklung in Mozarts theatraler Musiksprache und heben die Gattung der Opera buffa auf ein neues Niveau, indem ihre Charaktere nicht mehr (musikalische) Stereotypen sind, sondern durch ihre Musik als Individuen hervorgehoben werden. In diesem Kontext zeigt auch die sogenannte Prager Sinfonie auf, wie sehr sich diese Entwicklungen auf die rein musikalische Arbeit Mozarts übertragen haben. Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Verleihung des Osnabrücker Musikpreises 2018, der auch in diesem Jahr durch die Felicitas und Werner Egerland Stiftung ermöglicht wird. Bei den Finalkonzerten des ARD Musikwettbewerbs im September 2018 wurde durch das Kuratorium des Musikpreises der Preisträger ermittelt, in diesem Jahr wurde der chinesische Bratschist Diyang Mei ausgezeichnet.


Eine Einführung findet um 19.15 Uhr im Tagungsraum statt.


Das Konzert wird von NDR Kultur aufgezeichnet und am 2. Mai 2019 ab 20 Uhr auf NDR Kultur gesendet.

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BESETZUNG

Dirigent  Andreas Hotz
Solist Diyang Mei (Viola) – Preisträger des Osnabrücker Musikpreises, ermöglicht durch die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung
Laudator Harald Eggebrecht

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