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6. SINFONIEKONZERT - 18/19

SCHUBERTIADE

Jörg Widmann LIED FÜR ORCHESTER
Franz Schubert Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 („GROSSE C-DUR“)


Auch wenn der Entstehungszeitpunkt der „GROSSEN C-DUR“-Sinfonie lange umstritten war, so stand doch niemals in Frage, dass es sich bei diesem Werk um das bedeutendste Beispiel Schubertscher Sinfonik handelt, das allein schon durch seinen Umfang die Zeitgenossen vor Rätsel stellte, das im Rückblick jedoch zeigt, dass Franz Schubert seinen Weg gefunden hatte, sich gegenüber dem Beethoven’schen Werk zu emanzipieren. Robert Schumann – wie auch Felix Mendelssohn Bartholdy, der das Werk uraufführte – erkannte beim ersten Hören das Potential des Werkes und schwärmte: „Clara, heut war ich selig. In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. Wärst Du da gewesen. Die ist nicht zu beschreiben. Das sind Menschenstimmen … wie ein Roman in vier Banden … Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.“ Dass die menschliche Stimme in einem reinen Instrumentalwerk durchzudringen scheint, verwundert vielleicht nicht, wenn man bedenkt, welchen Stellenwert das Lied in Schuberts Schaffen einnimmt. Genau dieses Charakteristikum, diesen Wesenszug der menschlichen Stimme, griff der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann auf, um sich in einem Orchester-Zyklus, dessen Teile LIED, CHOR und MESSE betitelt sind, von Schuberts Stil inspirieren zu lassen.

Einführung am 31.3. um 10.45 Uhr im Europasaal und am 1.4. um 19.15 Uhr im Tagungsraum.

TERMINE & KARTEN

31.03.2019

So. | 11:00 Uhr

01.04.2019

Mo. | 20:00 Uhr

BESETZUNG

Dirigent  Andreas Hotz

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