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Operette

EINE NACHT IN VENEDIG

Operette in drei Akten von Johann Strauß

Text von Friedrich Zell und Richard Genée


In Venedig tobt der Karneval. Herzog Guido von Urbino hat sich in der Lagunenstadt angekündigt und – wie in jedem Jahr – zu einem großen Maskenball eingeladen. Doch Guido ist nicht nur als großmütiger Gastgeber bekannt, sondern vor allem als gerissener Verführer. In diesem Jahr hat er es besonders auf Barbara, die Gattin des Senators Delacqua, abgesehen. Dieser hat Vorsorge getroffen: Barbara soll in ein Kloster gebracht werden, während er das Dienstmädchen Ciboletta als seine Frau ausgibt. Doch Barbara hat eigene Pläne und will die Nacht bei ihrem Geliebten verbringen …


So beginnt ein bunter Reigen aus Masken und Intrigen. Da alle Festgäste verkleidet erscheinen, sind die Standesgrenzen aufgehoben und neben den Reichen und Mächtigen Venedigs finden auch die Fischverkäuferin Annina und der Makkaronikoch Pappacoda ihren Weg auf das Fest und mischen in dem irrwitzigen Verwirrspiel entscheidend mit.


Strauß’ Operettenklassiker verfügt nicht nur über einen urkomischen Plot und Ohrwürmer wie den berühmten Lagunenwalzer. Auch die Entstehungsgeschichte enthält ein pikantes Detail: Da die Ehefrau des Komponisten ein Verhältnis mit dem Direktor des Theaters an der Wien angefangen hatte, brachte Strauß EINE NACHT IN VENEDIG als einzige seiner Operetten in Berlin heraus.


Für die Osnabrücker Inszenierung kommt ein bekanntes Team an alte Wirkungsstätten zurück: Regisseur und Bühnenbildner Marcel Keller hat in Osnabrück mit großem Erfolg
u. a. MY FAIR LADY und DER VOGELHÄNDLER inszeniert, jeweils in Zusammenarbeit mit Kostümbildnerin Erika Landertinger.


Die Vorstellung dauert ca. 2 Stunden und 30 Minuten – eine Pause nach dem ersten Akt.


Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

13.12.2019

Fr. | 19:30 Uhr

17.12.2019

Di. | 19:30 Uhr

19.12.2019

Do. | 19:30 Uhr

25.12.2019

Mi. | 19:30 Uhr

31.12.2019

Di. | 15:00 Uhr

31.12.2019

Di. | 19:00 Uhr

03.01.2020

Fr. | 19:30 Uhr

10.01.2020

Fr. | 19:30 Uhr

16.02.2020

So. | 15:00 Uhr

19.02.2020

Mi. | 15:00 Uhr

23.02.2020

So. | 15:00 Uhr

19.03.2020

Do. | 19:30 Uhr

24.03.2020

Di. | 19:30 Uhr

29.03.2020

So. | 19:30 Uhr

05.04.2020

So. | 15:00 Uhr

29.04.2020

Mi. | 19:30 Uhr

13.05.2020

Mi. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung, Choreinstudierung Sierd Quarré
Inszenierung, Bühne Marcel Keller
Kostüme Erika Landertinger
Dramaturgie Christoph Lang

Herzog Guido von Urbino Daniel Wagner
Senator Delacqua Genadijus Bergorulko / Silvio Heil
Senator Barbaruccio Ulrich Enbergs / Silvio Heil
Senator Testaccio Stefan Kreimer
Barbara, Delacquas Frau Gabriella Guilfoil
Agricola, Barbaruccios Frau Kathrin Brauer
Annina, Fischerstochter Susann Vent-Wunderlich
Caramello, Leibbarbier des Herzogs Mark Hamman
Pappacoda, Makkaronikoch Jan Friedrich Eggers
Ciboletta, Zofe bei Delacqua Erika Simons
Enrico Piselli, Seeoffizier Tomas Vaitkus
Centurio, ein Page des Herzogs Heike Hollenberg

Opernchor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Statisterie des Theaters Osnabrück

PRESSESTIMMEN

„Susann Vent-Wunderlich als Fischverkäuferin Annina, die dem Herzog (Daniel Wagner) als Gattin Delacquas zugeführt wird, hält nicht nur den liebenswürdig zurückhaltend singenden Adeligen auf Distanz. [...] Mit kräftigem koloraturfreudigem Sopran bringt sie glaubwürdig südliche Lebenslust ins Spiel. […] Das Premierenpublikum zeigte sich […] zu längerem Beifall angeregt. Der galt vor allem Susann Vent-Wunderlich und Jan Friedrich Eggers, die gesanglich und darstellerisch überzeugten, dem Chor wie auch Sierd Quarré und dem Osnabrücker Symphonieorchester.“ – Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 3.12.2019

„Regisseur Marcel Keller, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet, hat mit Kostümbildnerin Erika Landertinger ein buntes Treiben par excellence auf die Bühne gezaubert. […] Susann Vent-Wunderlich singt die Rolle der Annina exzellent, […] Daniel Wagner singt als Herzog mit strahlendem Tenor. […] Sowohl Hamman als auch Eggers wissen die komödiantischen Seiten ihrer Figuren bestens auszuspielen und ebenso stimmlich zu begeistern. […] Erstmals am Pult des Osnabrücker Symphonieorchesters steht Sierd Quarré, der als Chordirektor nicht nur den Chor perfekt einstudiert hat, sondern als Dirigent die Partitur von Johann Strauß in vielfältigen Farben erstrahlen lässt. […] So verspricht die Operette ‚Eine Nacht in Venedig‘ nicht nur optisch, sondern auch musikalisch einen lohnenswerten Abend.“ – Dominik Lapp, kulturfeder.de, 3.12.2019

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