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Eigenproduktion des Jugendclubs AMIGOS BANDIDOS / 14+

Alle haben sie, viele kennen sie und haben sie über Jahre hinweg studiert, analysiert und haben sich zu wahren Expert*innen entwickelt: Unsere Eltern. Der Jugendclub AMIGOS BANDIDOS beschäftigt sich in dieser Spielzeit mit dem Thema Eltern. Die Jugendlichen entwickeln ein Stück aus ihren eigenen Erfahrungen. Sie skizzieren die Veränderungen in der Beziehung und die unterschiedlichen Wahrnehmungen zu unseren engsten Verwandten. Aber in einem ist sich das Ensemble ganz sicher: Wir werden nie wie unsere Eltern. Wir verhalten uns besser und machen keinen Fehler. Wir gehen mit Lebenslügen besser um: Die Weihnachtsgeschenke bringt der Weihnachtsmann, sagen unsere Eltern. Dein Kaninchen Eric musste auf eine lange Weltreise gehen, behaupten unsere Eltern nach dem Verzehr des geliebten Haustieres. Der Klapperstorch hat dich gebracht, spekulieren unsere Eltern, um das Thema der eigenen Sexualität zu vermeiden.


Sind unsere Eltern alle so oder passt es nur zu dem Grundbeziehungskonflikt? Das Ensemble stellt sich vielen heiklen Fragen.


Anfahrtsbeschreibung zum Limberg-Theater

Das Limberg-Theater ist das Theater der Hochschule Osnabrück und ist vom Kaserneneingang an ausgeschildert.

BESETZUNG

Spielleitung und Konzept Dietz-Ulrich von Czettritz
Regieassistenz 
Vanessa Hoffmann
Dramaturgie 
Jens Peters

Es spielen Louisa Goldmeyer, Kim Grüßling, Younes Hamid, David Janocha, Oktay Karagöz, Franka Lange, Leonie Langenkamp, Christopher Lassack, Johanna Schuster 

PRESSESTIMMEN

„Wortreich und hochreflektiert setzen sich darin [im Elternparadoxon] die neun Jugendlichen mit dem ambivalenten Verhältnis zu ihrer ‚Erzeugerfraktion‘ auseinander. […] Inszeniert wird die Zerrissenheit mit so prägnanten wie vielschichtigen dramaturgischen Mitteln. Den […] Eltern und ihren unterschiedlichen Erziehungsstilen wird ein entlarvender Spiegel vorgehalten, aber auch ihren eigenen Drang nach mehr Selbstbestimmung, nicht manipulierter und unabhängiger Persönlichkeitsentwicklung und ‚elternfreier Erziehung‘ hinterfragen die Jugendlichen selbstkritisch. Nach einer guten Stunde intensivstem biografischem Theater wird klar, dass das Aufbegehren gegen die Eltern vor allem eines ist: Ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung.“ – Matthias Liedtke, Neue Osnabrücker Zeitung, 13.5.2019

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