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LA CENERENTOLA

Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini

Libretto von Jacopo Ferretti
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Jedes Kind kennt die Geschichte von der ungeliebten Stieftochter, die von der Familie unterdrückt und zum Zusammenfegen der Asche verdonnert wird. Im englischen Sprachraum heißt sie CINDERELLA, zu Deutsch ASCHENPUTTEL. Am Theater Osnabrück ist sie in dieser Spielzeit als Familienstück zu erleben. Auch als italienische Oper existiert das Märchen. Doch bedienten sich Rossini und sein Librettist nicht der Vorlage der Gebrüder Grimm, sondern bearbeiteten eine französische Fassung des Märchens. Innerhalb weniger Tage für den Karneval 1817 in Rom entstanden, wurde LA CENERENTOLA bald zu einem internationalen Erfolg.


Angelina, so heißt das Aschenputtel hier, wird von ihren Stiefschwestern gepiesackt und auch der Stiefvater lässt kein gutes Haar an ihr. Von einem besseren Leben kann sie nur träumen. Aussicht darauf bietet die Nachricht, dass Prinz Ramiro auf Brautschau ist und zu einem großen Fest geladen hat. Der Prinz greift zu einer List und tauscht die Identität mit seinem Kammerdiener, um herauszufinden, wer ihn wirklich liebt. Als solcher verliebt er sich sofort in die warmherzige Angelina …

Natürlich hat die Sache ein gutes Ende. Bei Rossini sorgt dafür aber keine gute Fee und auch den berühmten Schuh gibt es in dieser Fassung der Geschichte nicht: An einem Armreif erkennt Ramiro Angelina schließlich wieder. Die Oper macht aus der fantastischen Märchenhandlung eine zutiefst menschliche Geschichte. Mit ihren scharf umrissenen Charakteren, der Lust am Verwechslungsspiel und nicht zuletzt ihrer spritzigen Musik wurde Rossinis LA CENERENTOLA zu einem Vorbild der italienischen komischen Oper.

Regisseurin Béatrice Lachaussée wurde u. a. mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet und stellt sich mit LA CENERENTOLA erstmals dem Osnabrücker Publikum vor.

Die Vorstellung dauert ca. 3 Stunden – eine Pause nach dem ersten Akt.

Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

22.01.2020

Mi. | 19:30 Uhr

26.01.2020

So. | 15:00 Uhr

30.01.2020

Do. | 19:30 Uhr

07.02.2020

Fr. | 19:30 Uhr

21.02.2020

Fr. | 19:30 Uhr

26.02.2020

Mi. | 19:30 Uhr

22.03.2020

So. | 15:00 Uhr

27.03.2020

Fr. | 19:30 Uhr

04.04.2020

Sa. | 19:30 Uhr

21.04.2020

Di. | 19:30 Uhr

26.05.2020

Di. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Inszenierung Béatrice Lachaussée
Bühne, Kostüme Nele Ellegiers
Choreinstudierung Sierd Quarré
Dramaturgie Christoph Lang

Don Ramiro Miloš Bulajić
Dandini Jan Friedrich Eggers
Don Magnifico Genadijus Bergorulko
Clorinda Erika Simons
Tisbe Gabriella Guilfoil
Angelina (La Cenerentola) Olga Privalova
Alidoro José Gallisa

Opernchor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Statisterie des Theaters Osnabrück

PRESSESTIMMEN

„Eine rasante, gut gemachte Inszenierung von Gioachino Rossinis Oper ‚La Cenerentola‘ ist vom Publikum im Theater am Domhof mit begeistertem Applaus gefeiert worden. […] Dabei ergänzen sich einfallsreiche Regie und das Ensemble perfekt. […] Wie wird gesungen? Hervorragend. Olga Privalova zeigt Cenerentola als bodenständige, mitfühlende und durchaus selbstbewusste Frau. Vor allem aber singt Privalova fantastisch. […] Bravissimo.“ – Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 19.1.2020

„Musikalisch wird hier ebenfalls aus dem Vollen geschöpft. Daniel Inbal […] erweist sich am Pult als ein äußerst leidenschaftlicher und funkensprühender Dirigent, der das Osnabrücker Symphonieorchester durch sein flottes, elastisches Dirigat ganz herausragend zu Spielfreude und Esprit motiviert. […] Der stimmigen Inszenierung sowie der erstklassigen gesanglichen und musikalischen Leistung ist es zu verdanken, dass die vom Publikum einhellig bejubelte Premiere von ‚La Cenerentola‘ am Theater Osnabrück ein Erfolg ist. Kurzum: ein optisches wie musikalisches Knallbonbon!“ Dominik Lapp, kulturfeder.de, 19.1.2020

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