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ROMEO UND JULIA

Tragödie von William Shakespeare

Deutsch von Marius von Mayenburg


Zwei Familien, verfeindet bis auf den Tod, in einer Stadt, wo „Bürgerblut die Bürgerhand befleckt“. Die einzige Hoffnung liegt in zwei jungen Menschen, die sich – noch frei von alten Vorurteilen, Hass und Rache – bedingungslos ineinander verlieben. Die Größe ihrer Gefühle lässt ihre Namen zum Symbol für eine Liebe gegen alle Widrigkeiten werden: ROMEO UND JULIA. Die Tragödie von William Shakespeare, entstanden 1594–96, zählt zu seinen bekanntesten Werken und hat seit ihrer Uraufführung zahllose Künstler*innen zu Interpretationen in Theater, Film, Fernsehen, Bildender Kunst und Musik inspiriert. In der heutigen Gesellschaft, in der das Gefühl der Spaltung, der unüberwindlichen Gegensätze immer größer wird, sind dieser Klassiker und die Fragen, die er an uns stellt, akuter denn je: Was entzweit uns? Warum macht Hass so blind und entwickelt so schnell eine gefährliche Eigendynamik? Und wie kann uns ein Neuanfang gelingen? 


Walter Meierjohann, geboren 1971, kann in seiner Inszenierung auf seine internationalen Erfahrungen zurückgreifen. Geboren in Amsterdam und aufgewachsen in Holland, den USA und Deutschland, war er zuletzt von 2013–2018 Intendant des HOME Theaters in Manchester, das er mit einer großangelegten Inszenierung von ROMEO UND JULIA eröffnete, die an verschiedenen Orten in dem historischen Schwimmbad „Victoria Baths“ stattfand. Neben weiteren Arbeiten in Großbritannien wie KAFKAS MONKEY (nach BERICHT AN SEINE AKADEMIE), arbeitete er auch in Deutschland, u. a. am Residenztheater München, dem Staatstheater Dresden und dem Theater Freiburg. ROMEO UND JULIA ist seine erste Arbeit am Theater Osnabrück. Der international erfolgreiche Musiker Benjamin Lackner entwickelt speziell für die Osnabrücker Inszenierung eine atmosphärisch dichte Bühnenmusik zwischen jugendlichem Überschwang und der Zartheit der Liebe.


Die Vorstellung dauert ca. 2 Stunden und 50 Minuten – eine Pause.


Fotos: Kerstin Schomburg


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TERMINE & KARTEN

06.03.2020

Fr. | 19:30 Uhr

08.03.2020

So. | 19:30 Uhr

09.04.2020

Do. | 19:30 Uhr

19.05.2020

Di. | 19:30 Uhr

24.05.2020

So. | 15:00 Uhr

11.06.2020

Do. | 19:30 Uhr

24.06.2020

Mi. | 19:30 Uhr

30.06.2020

Di. | 19:30 Uhr

04.07.2020

Sa. | 19:30 Uhr

05.07.2020

So. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Walter Meierjohann
Bühne Steffi Wurster
Kostüme Hannah Petersen
Musik Benjamin Lackner
Choreografie Ana Torre
Kampfchoreografie Jean-Loup Fourure
Dramaturgie Jens Peters
Theaterpädagogische Betreuung Sophia Grüdelbach

Romeo Julius Janosch Schulte
Julia Juliane Böttger
Lady Capulet Christina Dom
Mercutio Philippe Thelen
Benvolio Mick Riesbeck
Tybalt Stefan Haschke
Amme Cornelia Kempers
Bruder Lorenzo Ronald Funke
Paris Andreas Möckel
Montague Klaus Fischer
Escalus (Stimme) Thomas Kienast

Statisterie des Theaters Osnabrück

PRESSESTIMMEN

„Gastregisseur Walter Meierjohann entfaltet mit tollen Regieideen die volle Wucht der großen Gefühle. […] Meierjohanns erste Arbeit am Osnabrücker Theater ist ein Paukenschlag an inszenatorischer Wucht und schauspielerischer Intensität. […] Julius Janosch Schulte als Romeo versteht es mit seiner Sprechkultur, ruhige Sprachinseln in die Brandung des wilden Gefühlsaufruhrs zu setzen. […] Juliane Böttger gelingt so eine gefühlsstarke Julia mit bezauberndem mädchenhaften Charme. […] Diese Inszenierung ist das absolute Highlight der Saison – bis jetzt.“ – Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung, 3.2.2020

„Der erste Teil ist hinreißend komödiantisch lustig. […] Romeos wortwitziger Freund Mercutio (Philippe Thelen) und Julias auch nicht auf den Mund gefallene Amme (Cornelia Kempers) tragen entschieden zur Heiterkeit bei. Hier blühen aber auch Liebe und Zärtlichkeit. […] Juliane Böttger und Julius Janosch Schulte geben sie [Romeo und Julia] nicht als ideal schönes Paar, sondern einnehmend natürlich als junge Verliebte. […] Die Liebe Romeos und Julias rührt und nährt in der so nachdenklichen wie begeisternden Aufführung die Hoffnung auf ihre versöhnende Kraft." Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 5.2.2020

„Gefühlsstarkes Spiel, grandiose Regie – ein Meisterstück! Mitreißend. Dynamisch. Sinnlich. […] Das vielfach auch junge Publikum strahlte wie frisch verliebt. Verliebt in Juliane Böttger als Julia, verliebt in Julius Janosch Schulte als Romeo, verliebt in die Kraft des Theaters an sich. Verliebt in diesen unvergesslichen Abend, der zum Besten zählt, was in den letzten zehn Jahren geboten wurde. […] Alle Rollen bestens besetzt – das Osnabrücker Schauspielerensemble ist allererste Sahne.“ – Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 9.2.2020

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