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4. SINFONIEKONZERT - 19/20

1919

25 JAHRE OSNABRÜCKER MUSIKPREIS

Béla Bartók DER WUNDERBARE MANDARIN 
Ferran Cruixent FOCS D’ARTIFICI
Manuel de Falla Suite aus DER DREISPITZ

Im Jahr 1919 vollendete Béla Bartók die Klavierfassung seiner Ballettmusik DER WUNDERBARE MANDARIN. Löste die Uraufführung der Orchesterfassung noch einen regelrechten Theaterskandal aus, erfreut sich die mitreißende Musik mittlerweile weltweit großer Beliebtheit. Plastisch zeichnet Bartók den Streit zwischen Gut und Böse aus der Balletthandlung musikalisch nach. 

Was Bartók für die Ungarn, ist Manuel de Falla für die Spanier: eine Art Nationalkomponist, der sich in besonderer Weise mit der musikalischen Tradition seiner Heimat auseinandersetzte. Auch von de Falla steht Ballettmusik auf dem Programm. 1919 – und somit im gleichen Jahr, in dem Bartóks MANDARIN entstand – wurde mit DER DREISPITZ eine seiner berühmtesten Kompositionen uraufgeführt und zwar in überaus prominentem Umfeld: Die Choreografie schuf Sergej Diaghilew und die Ausstattung kein geringerer als Pablo Picasso. Doch das allein erklärt nicht den großen Erfolg des Werkes. Nicht zuletzt ist hierfür die feurige und genuin spanische Musik de Fallas verantwortlich. 

Im Mittelpunkt des Konzertes steht jedoch der Osnabrücker Musikpreis 2019, der im Rahmen des Konzertes an den französischen Schlagzeuger Aurélien Gignoux verliehen wird. Der Preisträger Aurélien Gignoux wurde – wie in jedem Jahr – bei den Finalkonzerten des ARD Musikwettbewerbs ermittelt und präsentiert sich im Rahmen des Sinfoniekonzerts auf seinem Instrument mit keinem geringeren Werk als Ferran Cruixents (*1976) FOCS D’ARTIFICI (zu Deutsch Feuerwerk). Der katalonische Komponist Cruixent, der heute in Barcelona lebt, komponierte das inzwischen mehr als 30 Mal aufgeführte Konzert in Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger Peter Sadlo. Wie der Titel schon vermuten lässt, erzeugt das Schlagzeug mit seinen treibenden rhythmischen Klängen eine spannungsgeladene Atmosphäre, die sich schließlich in einem regelrechten Feuerwerk kaskadenartiger Trommelschläge entlädt. Das mitreißende Werk, interpretiert von einem außergewöhnlichen Nachwuchskünstler, verspricht einen mitreißenden Konzertabend.


Eine Einführung findet um 19.15 Uhr im Tagungsraum statt.


Foto: Daniel Delang


Das Konzert wird aufgezeichnet und in der Reihe „Podium der Jungen“ am 16. April 2020 um 20 Uhr auf NDR Kultur gesendet.


Hier bekommen Sie einen Höreindruck von Béla Bartóks DER WUNDERBARE MANDARIN:


Hier können Sie in Manuel de Fallas Suiten aus DER DREISPITZ reinhören:

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TERMINE & KARTEN

03.02.2020

Mo. | 20:00 Uhr

BESETZUNG

Dirigent Andreas Hotz
Solist Aurélien Gignoux (Schlagzeug) – Preisträger des Osnabrücker Musikpreises 2019
Laudatio Götz Alsmann

Osnabrücker Symphonieorchester

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