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8. SINFONIEKONZERT - 19/20

WAR REQUIEM

Benjamin Britten WAR REQUIEM op. 66


Mit einer der beeindruckendsten Oratorienkompositionen beschließt das Osnabrücker Symphonieorchester seine Konzertsaison. Benjamin Britten schrieb sein WAR REQUIEM Anfang der 1960er Jahre und verband darin Texte aus der lateinischen Totenmesse mit Antikriegsgedichten des britischen Dichters Wilfred Owen. Dieser verarbeitete in seinem Schaffen seine Erfahrungen aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Anlass der Uraufführung des Oratoriums war die Einweihung des Dom-Neubaus in der englischen Stadt Coventry, die im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht in Schutt und Asche gebombt wurde.

Neben monumentalen Klängen prägen ruhige, melancholische Klänge und stille Trauer das Werk. Die liturgischen Teile des Textes werden von Sopran, Chor und Orchester musiziert, während die beiden männlichen Gesangsparts mit einem kleinen instrumentalen Ensemble die Gedichte Owens vortragen. Die darin zum Ausdruck gebrachte Sinnlosigkeit und Niedertracht des Krieges führt Anklage für die geopferte Jugend und die ungelebten Jahre. Deutlich wird so der warnende Appell Brittens gegen den Krieg und für Frieden und Versöhnung. Seine Botschaft beeindruckt bis heute und ist – leider – noch immer von bedrückender Aktualität. Entsprechend ist das Konzert Teil der Reihe „musica pro pace“, in der Werke zur Aufführung gebracht werden, die das Verderben des Krieges und die Sehnsucht der Menschen nach Frieden zum Ausdruck bringen.

TERMINE & KARTEN

04.07.2020

Sa. | 20:00 Uhr

06.07.2020

Mo. | 20:00 Uhr

BESETZUNG

Dirigent Andreas Hotz
Solist*innen Lina Liu (Sopran), Brenden Gunnell (Tenor), Rhys Jenkins
(Bariton)
Choreinstudierung Sierd Quarré, Markus Lafleur, Clemens Breitschaft

Osnabrücker Symphonieorchester

Mit Opern-, Extra- und Kinderchor des Theaters Osnabrück, Chöre am Dom, Osnabrücker Jugendchor

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