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UND JETZT: DIE WELT!

ODER ES SAGT MIR NICHTS, DAS SOGENANNTE DRAUSSEN

Sibylle Berg

Wofür und gegen wen lohnt es sich noch zu kämpfen? Halbwüchsige mit Baseballschlägern und Morgensternen zu verprügeln sind Taten fast vergessener Tage. Es gilt, sich einem neuen Gegner zu stellen: der Welt. Doch wie soll man sich darauf konzentrieren, wenn vor dem Fenster Spionagedrohnen kreisen und noch zehn Hunderterpackungen Viagra hergestellt werden müssen? Und wie kleidet man sich eigentlich für die Weltherrschaft?


In Sibylle Bergs „Text für eine Person und mehrere Stimmen” rechnet eine Frau mit dem „Draußen“ ab, einer Welt, in der Sehnsucht und Ideale zweitrangig sind und Marktkonformität und Perfektion keine Grenzen kennen.


UND JETZT: DIE WELT! wurde im Rahmen der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Theater heute zum deutschsprachigen „Stück des Jahres 2014“ gewählt.


Die Vorstellung dauert ca. 1 Stunde, keine Pause.


Fotos: Philipp Hülsmann

TERMINE & KARTEN

22.11.2019

Fr. | 21:30 Uhr

BESETZUNG

Inszenierung Kim Ehinger
Konzept Bühne/Kostüm/Video Lan Pham
Dramaturgie Theresa Sophie Leopold

Mit Juliane Böttger

PRESSESTIMMEN

„Juliane Böttger hat aus einem großartigen Text einen grandiosen Monolog gemacht! […] Bereits nach wenigen Minuten ist das Publikum dabei, lacht – lacht immer wieder. […] Ein verbaler Volltreffer jagt förmlich den nächsten. Wenig später gibt es Szenenapplaus und am Ende langen, sehr langen, euphorischen Beifall, der nicht aufhören will, bis das Publikum am Ende steht. […] Also – vergessen Sie alles, was sie sonst noch vorhaben und fahren Sie einen Abend nach Osnabrück um im Emma-Theater ‚Und jetzt: Die Welt!‘ anzuschauen. Es lohnt sich!“ – Marcus Behrens, Radio Bremen, 3.11.2019

„Juliane Böttger bringt die innerlich zerrüttete Verlassenheit der Protagonistin mit so viel Energie und Verve auf die Bühne, als wäre es ihr eigener Leidensdruck. Den wortgewaltigen, misanthropischen und von Welthass geprägten Text von Sibylle Berg überträgt Regie-Debütantin Kim Ehinger in ein so starkes wie stark verdichtetes, rund einstündiges Ein-Personen-Stück.“ – Matthias Liedtke, Neue Osnabrücker Zeitung, 4.11.2019

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