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GENERALPROBE - GISELLE

Benefizveranstaltung für die Aidshilfe für Afrika

Uraufführung / Mauro de Candia
Musik von Adolphe Adam


1841 in Paris uraufgeführt, gehört GISELLE zu einem der Schlüsselwerke des romantischen Balletts. Geistiger Urheber war der Schriftsteller Théophile Gautier, der die Anregung zu dem Tanzwerk in Heinrich Heines Buch D’ALLEMAGNE gefunden hatte und das Libretto zu GISELLE OU LES WILIS zusammen mit dem Dramatiker Henri Vernoy de Saint-Georges entwarf. In dem zweiaktigen Ballett zur Musik von Adolphe Adam steht der menschlichen Welt die übernatürliche Welt der Wilis gegenüber. Im Kern der Geschichte geht es um das Bauernmädchen Giselle, das sich in den als Bauer verkleideten Herzog Albert verliebt. Giselle glaubt an die Beteuerung seiner Liebe, bis sie erkennen muss, dass Albert standesgemäß verlobt ist und sie betrogen hat. Sie nimmt sich daraufhin das Leben. Erst im Reich der Wilis, jener Geisterwesen, die des Nachts ihre Gräber verlassen, finden Giselle und Albert unter dem Zeichen des Todes zusammen.


GISELLE befindet sich bis heute im Repertoire großer Ballettkompanien. Im Vergleich zu Tschaikowski-Balletten, wie bspw. SCHWANENSEE, gab es allerdings wenige Versuche, das Werk choreografisch und konzeptionell neu zu fassen. Mauro de Candia konzentriert sich in seiner Version auf die vier Hauptfiguren des Stücks, die alle in einer (emotionalen) Verbindung zueinander stehen: Hilarion verliebt sich in Giselle, die seine Liebe aber nicht erwidert. Eifersüchtig auf Albert, den Giselle liebt und der ihr seine Liebe versprochen hat, rächt sich Hilarion an ihm, indem er Albert gegenüber dessen Verlobten Bathilde verrät. Das Beziehungsgeflecht dieses ineinander verstrickten Quartetts überträgt de Candia ins Heute und übersetzt die emotionalen Konflikte dieser vier jungen Menschen in ein szenischchoreografisches Spannungsverhältnis.


GISELLE erklingt live gespielt vom Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Daniel Inbal.


 


GISELLE feiert am 15. Februar 2020 Premiere

BESETZUNG

Choreografie, Bühne, Kostüme Mauro de Candia
Musikalische Leitung Daniel Inbal
Choreografische Assistenz Leonardo Centi
Dramaturgie Patricia Stöckemann
Osnabrücker Symphonieorchester

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