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1. SINFONIEKONZERT - 20/21

Solistin: Carolin Widmann (Violine)

DURCH NACHT ZUM LICHT

Witold Lutosławski POSTLUDIUM Nr. 1
Richard Strauss METAMORPHOSEN FÜR 23 SOLOSTREICHER
Johannes Brahms Violinkonzert in D-Dur op. 77


Durch Nacht zum Licht richtet sich der Blick im ersten Sinfoniekonzert. Zu Beginn des Konzertes erklingt das POSTLUDIUM Nr. 1 für Orchester, das der polnische Komponist Witold Lutosławski 1963 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Roten Kreuzes schrieb. Das kurze Orchesterwerk, dem der Komponist später zwei weitere Sätze hinzufügte, umreißt vor allem die düsteren Ereignisse, in denen der Widmungsträger zum Einsatz kam und kommt. Es folgen die METAMORPHOSEN FÜR 23 SOLOSTREICHER von Richard Strauss, die dieser unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb. Neben einigen verklärt-romantischen Passagen trägt das Werk überwiegend Züge eines großen Klagegesangs, der in völliger Hoffnungslosigkeit endet.
Umso stärker ist der Kontrast zum letzten Werk des Konzertes: Das einzige Violinkonzert von Johannes Brahms beginnt mit einem schwärmerischen Eröffnungssatz und mündet nach einem zarten Mittelsatz in ein Rondo von ungebrochener Heiterkeit und virtuoser Kraft, das den Abend voller positiver Energie beendet. Den anspruchsvollen Solopart übernimmt die renommierte Geigerin Carolin Widmann. Sie zählt zu den vielseitigsten Violinistinnen unserer Zeit. Ihr Repertoire reicht von Alter Musik bis zur Avantgarde, von Kammermusik bis zu großer Sinfonik. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Schneider-Schott-Musikpreis und dem Bayerischen Staatspreis für Musik.


Foto: Lennard Rühle


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BESETZUNG

Dirigent Daniel Inbal
Solistin Carolin Widmann (Violine)
Osnabrücker Symphonieorchester

PRESSESTIMMEN

„Carolin Widmann ist die Solistin beim Auftakt zu einer Saison, die anders wird als alle Spielzeiten bisher. Das Gute: Sie lässt den Ausnahmezustand vergessen, weil sie mit ihrer Leidenschaft und ihrer bedingungslosen Hingabe an diesen epochalen Roman der Geigenliteratur der Musik maximale Geltung verschafft. […] So baut sich Spannung auf, für die spontaner Applaus nach dem ersten Satz zum Ventil wird. Darin spiegelt sich auch die Freude am Musizieren wider, die Widmann und das Orchester mit dem Publikum teilen. […] Die Musiker [finden] den gemeinsamen Atem, den gemeinsamen Geist, der aus Einzelnen ein Ensemble macht. […] Umso leuchtender strahlt Johannes Brahms' Violinkonzert, dank Inbal, dank des Osnabrücker Symphonieorchesters, dank Carolin Widmann. So bizarr diese Spielzeit zu werden droht: Der Auftakt ist wunderbar gelungen.“ – Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 5.10.2020

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