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1. SCHLOSSKONZERT - 20/21

MOZART – HAYDN INTIM

Wolfgang Amadeus Mozart Flötenquartett D-Dur KV 285
Joseph Haydn Streichquartett D-Dur op. 71,2


Die Komponisten der Wiener Klassik sind heute besonders für ihre Opern und Orchesterwerke bekannt. In dieser Spielzeit stehen bei den Schlosskonzerten jedoch kammermusikalische Werke auf dem Programm. Diese waren meist gut bezahlte Auftragswerke für Adel und Großbürgertum. Den Komponisten dienten sie aber nicht nur zum Broterwerb, sondern auch als Experimentierfeld, auf dem „Kühnheiten“ ausprobiert wurden, die bis heute Publikum und Musiker*innen begeistern.


Das 1. Schlosskonzert findet am Sonntag, dem 1. November, um 18 Uhr in der Aula der Universität im Schloss Osnabrück statt. Als Solist*innen sind Birgit Grünwald (Flöte), Michal Majersky (Violine), Ana Kirchmayer-Wonnemann (Violine), Adrian Wonnemann (Viola) und Lavinia Reck (Violoncello) zu erleben. Die ausgewählten Kompositionen von Mozart und Haydn werden wie gewohnt anschaulich und kurzweilig von Prof. Dr. Hanheide von der Universität Osnabrück erläutert. Beide Werke wurden seinerzeit von Musikliebhabern in Auftrag gegeben, die sie selbst spielen wollten. Mozarts Auftraggeber für das Flötenkonzert gab sogar genau an, wie er sich das Stück vorstellte, Haydns Auftraggeber sicherte sich immerhin für ein Jahr das alleinige Aufführungsrecht. In seiner Moderation geht Prof. Dr. Stefan Hanheide der Frage nach, ob die Komponisten den individuellen Wünschen und Möglichkeiten ihrer Auftraggeber tatsächlich nachkamen.


BESETZUNG

IN KOOPERATION MIT DEM INSTITUT FÜR MUSKWISSENSCHAFT UND MUSIKPÄDAGOGIK DER

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