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1. Liederabend - SPIEGEL DER MUSE

Werke von Ludwig van Beethoven, Richard Strauss, Gustav Mahler


Die Intimität des Liedes ermöglicht die Vermittlung inniger Gefühle – ganz besonders natürlich tief empfundener Liebe. Nicht selten gibt es im Zusammenhang mit der Entstehung von Liedkompositionen eine Muse – manchmal ist sie sogar Widmungsträgerin, manchmal bleibt sie auch anonym. Susann Vent-Wunderlich und Markus Lafleur spüren dem Phänomen des Liebesliedes und den jeweiligen Musen in verschiedenen Epochen und Ausprägungen nach.


Zunächst erklingt Ludwig van Beethovens Zyklus AN DIE FERNE GELIEBTE, der als einer der ersten Liederzyklen überhaupt auf sehr gefühlvolle Art sechs Liebesgedichte des österreichischen Dichters Alois Jeitteles vertont. Wer die Geliebte ist, an die Beethoven seine schwärmerische Musik richtet, ist bis heute Anlass zu Spekulationen.


Klarer ist die Lage da bei Zyklen anderer großer Liedkomponisten: Richard Strauss widmete die vier Lieder op. 27 seiner Frau Pauline zur Hochzeit. Die leidenschaftlichen Lieder richten den Blick in die Zukunft und imaginieren glückliche Ehemomente. Doch nicht immer geht es mit der Liebe gut: Gustav Mahlers LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN zeugen vom unendlichen Schmerz unerwiderter Liebe. Mahler war zur Entstehung der Lieder unglücklich in die Sängerin Johanna Richter verliebt und lässt das lyrische Ich am Ende einen geradezu entrückten Abschied nehmen.


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