Probeneinblick und Vorabtrailer

DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Große Komische Oper von Richard Wagner

Intendant Dr. Ralf Waldschmidt richtet sich mit einem Grußwort an Sie, liebes Publikum, zur Oper MEISTERSINGER von Richard Wagner und der momentanen Situation. Und dann gibt es noch ein ganz anderes Vorspiel zur Oper zu hören von Sonja und Hilmar Hajek, Mitgliedern des Osnabrücker Symphonieorchesters. Die Beiden ersetzen ein ganzes Orchester dank der Technik im Homestudio … Aber hören Sie selbst!


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Zu Beginn der Coronakrise befand sich das Musiktheater mitten in den Proben zu Richard Wagners DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. Aufgrund der aktuellen Ereignisse muss die Premiere in die kommende Spielzeit verschoben werden, aber trotzdem können Sie hier einen kleinen Einblick in die Produktion bekommen.

DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG wurden 1868 in München uraufgeführt und waren Wagners größter Publikumserfolg zu Lebzeiten. In der Geschichte um den dichtenden Schuster Hans Sachs entwirft Wagner die Utopie der Versöhnung von Kunst und Bürgertum. Um Eva, die Tochter des reichen Goldschmieds Pogner, zu gewinnen, lässt der junge Ritter Stolzing Schloss und Adel hinter sich und ist bereit, ein bürgerliches Leben zu beginnen – das geht nicht ohne zahlreiche Konflikte ab. Der erste Entwurf entstand 1845, gedacht als heiteres Satyrspiel zum Sängerkrieg des TANNHÄUSER. Drei Jahre später sollte auch für Wagner in der Revolution von 1848 der Traum eines demokratischen, geeinten Deutschland scheitern. Die Sehnsucht danach ist dem Werk eingeschrieben, die menschlichen, künstlerischen und politischen Erfahrungen, die Wagner und seine Zeitgenossen bis zur Uraufführung zwanzig Jahre später machten, haben in Wagners einziger Komödie deutliche Spuren hinterlassen. Der Komponist hatte die Quellen der historischen Meistersinger im Nürnberg der Reformationszeit genau studiert, viele Details sind in seine Oper eingeflossen und bilden die Folie für Wagners eigene Gegenwart.

Und auch heute haben die MEISTERSINGER VON NÜRNBERG uns noch etwas zu sagen. Besonders die Frage nach der Bedeutung von Kunst in der Gesellschaft beschäftigt das Regieteam um Andrea Schwalbach. Für Orchester, Chor und Ensemble ist das Werk eine ambitionierte Herausforderung, wie GMD Andreas Hotz berichtet.


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