Wort und Herzschlag präsentiert

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Digitale Lesung mit Denise M'Baye & Soheil Boroumand

Dokumentarisches Theater – Buch/Regie: Michael Ruf
Auszug: der Joe-Naomie-Dialog
Mit: Denise M'Baye & Soheil Boroumand
Anmoderation: Hannah Walther

DIE MITTELMEER-MONOLOGE erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‚Küstenwachen' und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegensetzen. Diese Aktivist*innen überzeugen beim 'Alarmphone' die Küstenwachen, nach Menschen in Seenot zu suchen oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was im Jahr 2020 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

DIE MITTELMEER-MONOLOGE sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Dadurch werden reale Fälle der Seenotrettung rekonstruiert und sie liefern persönliche und intime Einblicke.


„Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (...) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (...) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.“ – die tageszeitung, taz

„Das Theaterstück findet weit über den europäischen Kontext hinaus Anklang. Es rekonstruiert reale Fälle von Seenotrettung aus der Perspektive sowohl von Flüchtlingen als auch von Aktivisten.“ – The Brooklyn Rail

„Ein kraftvolles, berührendes Stück Theater.“ – Göttinger Tageblatt

Die Veranstaltung wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ, UNO-Flüchtlingshilfe und Brot für die Welt, mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Kooperationspartner in Osnabrück: Museumsquartier Osnabrück, Seebrücke Osnabrück, Kritnet, Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Kooperationspartner: EXIL e. V. – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge, OS-Radio 104,8 und Theater Osnabrück.

Online bis 2. April 2020.

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