Literatur in Krisenzeiten!

KAFKA-LESUNGEN

Das Schauspielensemble liest Kafka

SCHAKALE UND ARABER

„Narren, wahre Narren sind sie! Wir lieben sie deshalb. Sie sind unsere Hunde.“

Franz Kafkas SCHAKALE UND ARABER wurde erstmals 1917 veröffentlicht und erschien später in dem Erzählband EIN LANDARZT. Die Tiergeschichte beschreibt unter anderem die Gesetze und Paradoxien der Konstruktion von Feindbildern. Albtraumhaft und surreal erzählt Kafka von einer ewigen Feindschaft, Hass und Abhängigkeit und stellt die Frage, wer hier eigentlich wessen Knecht ist.

Soheil Boroumand liest Franz Kafkas SCHAKALE UND ARABER.


DREI KLEINE ERZÄHLUNGEN

„Wir kennen ihn nicht und wollen ihn nicht bei uns aufnehmen.“

Katharina Kessler liest drei  Parabeln von Ausgrenzung (GEMEINSCHAFT), Krankheit (DER GEIER) und brüchige menschliche Verhältnisse (DIE BRÜCKE) aus dem Nachlass Franz Kafkas.


JOSEFINE, DIE SÄNGERIN

Wozu Kunst? In seiner letzten Erzählung vor seinem Tod 1924 reflektiert Kafka nicht ohne Ironie die Kunst – und sein eigenes Künstlertum – aus Sicht des Publikums. Die selbsternannte „Sängerin" Josefine tut nichts anderes als der Rest des Mäusevolks auch – doch sie nennt es Kunst. Sie ist nichts Besonderes, sie wird nach ihrem Verschwinden bald vergessen sein.  „Und doch ist es wahr, dass wir gerade in Notlagen noch besser als sonst auf Josefinens Stimme horchen."

Oliver Meskendahl liest Kafkas JOSEFINE, DIE SÄNGERIN ODER DAS VOLK DER MÄUSE.


ERSTES LEID

Kafkas existenzielle Betrachtungen sprechen gerade in Krisenzeiten wie diesen besonders zu uns. So auch in dieser auch als DER TRAPEZKÜNSTLER bekannten Kurzgeschichte. Denn fühlt sich unser Leben nicht gerade an wie genau so ein Drahtseilakt, bei Tag und bei Nacht?

Monika Vivell aus dem Schauspielensemble setzt mit dieser dritten Kafka-Lesung die Reihe im neuen Online-Spielplan fort.


BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER

„So bereit ist man bei uns, die Gegenwart auszulöschen.“
Andreas Möckel liest Franz Kafkas BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER.
Die geniale Erzählung thematisiert die Einsamkeit des Menschen in der Welt, die Suche nach Sinn und das Phantasma der Macht. Sie entstand 1917/18 und wurde erst posthum veröffentlicht.


BETRACHTUNGEN ÜBER SÜNDE, HOFFNUNG, LEID UND DEN WAHREN WEG

Das Leben, das Universum und der ganze Rest
Oder: Literatur in Krisenzeiten!
Schauspieler Andreas Möckel liest Franz Kafkas BETRACHTUNGEN ÜBER SÜNDE, HOFFNUNG, LEID UND DEN WAHREN WEG.
Anhören auf eigene Gefahr!

Andreas Möckel verkörperte in der erfolgreichen Uraufführung KAFKA von Schauspieldirektor Dominique Schnizer den Advokaten.

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