Festival zum Theater der Gegenwart

Reality Check

25. bis 27. Februar

Wenn wir davon sprechen, dass im Theater Geschichten erzählt werden, dass es ein Ort des Austauschs ist, ein Ort, an dem sich eine Gesellschaft mit sich selbst auseinandersetzt, wird manchmal vergessen, dass für diese Erzählungen und Auseinandersetzungen immer noch viel zu oft eine bestimmte Form des Verstehens vorausgesetzt wird. Daran zeigt sich, wer als Publikum angesprochen wird und auch, wer außen vor bleibt. Es reicht für eine Öffnung des Theaters also nicht aus, zu hinterfragen, was erzählt wird, sondern wir müssen uns auch fragen, wie dies geschieht. Wer spricht? Wer ist angesprochen? Wer hört zu? Und welche Erlebnisse sind im Theater möglich, wenn es nicht darum gehen muss, etwas zu verstehen?

Das Festival zum Stadttheater der Gegenwart sucht hierauf Antworten. Es gibt Raum für Ansätze des Erzählens und Zuschauens, die in unserer Gesellschaft längst vorhanden, aber im Theater noch nicht angekommen sind und erweitert den Blick in Richtung verschiedener Theater- und Kunstformen. Freuen Sie sich auf drei Tage voller Inspiration!

Programm

Freitag 25. Februar

17:30 Uhr, emma-theater  Eröffnung Festival Eröffnung
18:00 Uhr, emma-theater  Schauspiel Olivia Wenzel: 1000 Serpentinen Angst
21:00 Uhr, emma-theater  Lesung Hengameh Yaghoobifarah: Ministerium der Träume

 

Samstag 26. Februar

14:00 Uhr, Kunsthalle Gastspiel Theaterwerkstatt Bethel: The Transformers
ab 16:00 Uhr, emma-theater  Installation  How long is now
18:00 Uhr, emma-theater  Performance Hannes Siebert: Sirenenemoji
19:00 Uhr, emma-theater  Gesprächsformat Welche Sprache spricht die Zukunft?
21:00 Uhr, emma-theater  Filmscreening Faraz Shariat: Futur 3

 

Sonntag 27. Februar

14:00 Uhr, Kunsthalle Gastspiel Theaterwerkstatt Bethel: Samsa´s Verwandlungen
17:00 Uhr, emma-theater  Vortrag Andreas Wolfsteiner: 10.000 h
18:00 Uhr, emma-theater  Performance Luise März: I wish I was a .jpg

 

 

Festival-Team

Leitung und Kuration: Julia Buchberger, Claudia Lowin
Produktionsleitung: Judith Jungk
Ausstattung: Lucia Frische