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FEIERLICHER EMPFANG ZUR OPER GUERCŒUR

Die Deutsche Erstaufführung der Oper GUERCŒUR am Theater Osnabrück und gleichzeitig die erste Aufführung seit der Premiere 1931 hat im Juni 2019 Kritiker*innen und Publikum weit über die Friedensstadt hinaus begeistert. Neben Fachzeitschriften berichteten auch die großen Tageszeitungen und Radiosender enthusiastisch über das Stück des Franzosen Albéric Magnard. Neben der Auszeichnung als Wiederentdeckung des Jahres 2019 durch die Fachzeitschrift Opernwelt ist GUERCŒUR aktuell auch als Wiederentdeckung bei den International Opera Awards in London nominiert. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat das Ensemble von GUERCŒUR im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses empfangen.

„Ein vergleichbares Echo auf eine Produktion des Theaters Osnabrück hatte es noch nie gegeben“, sagte Griesert. Dabei handelte es sich bei GUERCŒUR nicht um eine spektakuläre Uraufführung und auch nicht um die radikale Neudeutung eines Klassikers. Vielmehr war GUERCŒUR eine praktisch völlig unbekannte Oper, die 1931 in Paris uraufgeführt wurde, dann aber von den Bühnen verschwand.

Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, lobte den Mut des Osnabrücker Theaters: „Das Neue, das Unbekannte, zieht sich wie ein roter Faden durch die Spielzeiten.“ Nicht nur zu unterhalten, sondern der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und damit zum Nachdenken anzuregen, sei zentrale Aufgabe des Theaters. „Dass das Theater Osnabrück wie bei GUERCŒUR immer wieder bereit ist, Neuland zu betreten, elektrifiziert Opernfreunde in Deutschland und darüber hinaus.“

Eine gute Nachricht für alle Opernfreund*innen hatte unser Intendant Ralf Waldschmidt zum Schluss: „Für Mai 2021 planen wir, GUERCŒUR noch einmal in den Spielplan aufzunehmen.“

Fotos: Angela von Brill

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