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PASSAGENGESPRÄCH

Die französische Schriftstellerin und Philosophin Hélène Cixous, deren familiäre Wurzeln mit der Stadt Osnabrück verbunden sind, zählt zu den großen Vordenkerinnen des Feminismus. Am Donnerstag, 24. Oktober, ist sie zu Gast in Osnabrück. Im Theater am Domhof findet ab 17 Uhr ein Passagengespräch mit dem Verleger und Philosophen Peter Engelmann statt.

Hélène Cixous hat dem Konzept der écriture féminine entscheidende Impulse verliehen. Seit ihrer Kindheit, die sie als Tochter jüdischer Eltern im kolonialisierten Algerien verbrachte, ist sie mit den Mechanismen sozialer und politischer Gewalt vertraut. An der Schnittstelle vielfältiger sprachlicher, kultureller und sexueller Identitäten unterwandert ihr Schreiben patriarchale Strukturen und überschreitet die Grenzen festgefügter Ordnungen in spielerischer und poetischer Weise. Peter Engelmann spricht mit ihr über ihr politisches Engagement, den zeitgenössischen Feminismus und das emanzipative Potenzial des Schreibens.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Filmvorführung des Roadmovies EVER, RÊVE, HÉLÈNE CIXOUS (französisch mit deutschen Untertiteln) statt. Regisseur Olivier Morel wird ebenfalls anwesend sein.

Veranstalter sind die Stadt Osnabrück, das Literaturbüro Westniedersachsen, die Universität Osnabrück und das Theater Osnabrück in Kooperation mit dem Passagen Verlag, Wien.

PASSAGENGESPRÄCH
24. Oktober, 2019, 17 Uhr
Theater am Domhof / Oberes Foyer

Foto: Passagen Verlag

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