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SPIELPLANÄNDERUNGEN 2021

Alles bleibt anders

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden uns noch viele Monate begleiten, und so musste das Theater Osnabrück die Planungen für die zweite Hälfte der laufenden Spielzeit erneut auf den Prüfstand stellen. Der Schutz der Gesundheit aller Menschen im Theater ist weiterhin höchstes Gebot. Das Theater Osnabrück hält die geltenden Abstandsregeln penibel ein und es können weiterhin nur Werke ohne Pause und von kürzerer Spieldauer umgesetzt werden, der Einsatz des Chores auf der Bühne ist bis auf weiteres leider auch nicht möglich. So ergeben sich in allen Sparten Änderungen der ursprünglichen Planung.

Alle Premieren der aktuellen Spielzeit finden Sie hier.

MUSIKTHEATER UND TANZ

Anstelle der personenreichen Wagner-Produktion DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG wird ARIADNE AUF NAXOS zur Premiere gebracht, inszeniert von Andrea Schwalbach und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz. Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal fragen in ihrem Meisterwerk nach der Wahrheit der Gefühle und den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, auch unter widrigsten Umständen Theater zu machen.
Entfallen muss leider die Wiederaufnahme von Guercœur.

An der Gemeinschaftsproduktion von Tanz und Osnabrücker Symphonieorchester wird festgehalten, anstelle von Mozarts REQUIEM werden die Dance Company und das Orchester unter Leitung von Mauro de Candia und Andreas Hotz ein Instrumentalwerk umsetzen und damit an die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre anknüpfen. In seiner letzten Choreografie als künstlerischer Leiter der Dance Company wird sich Mauro de Candia erneut in einen Dialog mit der Architektur musikalischer Werke begeben.

OPEN WINDOWS, die Produktion der jungen Choreograf*innen, wird digital erarbeitet.

 

SCHAUSPIEL

Im emma-theater wird es weiterhin nicht möglich sein, vor Ort zu spielen. Für die geplanten Projekte wurden neue, jeweils passende Formate gefunden. Vor allem wird das Digitale Theater aus dem emma-theater fortgesetzt und damit an TÖDLICHE ENTSCHEIDUNG und GÖTZ VON BERLICHINGEN angeknüpft.

Für Hélène Cixous' OSNABRÜCK-BÜCHER wird die Gelegenheit genutzt, um die Stadt selbst noch stärker ins Zentrum der Inszenierung zu stellen. Ein Audiowalk wird das Publikum an die Orte der Bücher führen, wird ihre Vielstimmigkeit hörbar machen und so Vergangenheit und Gegenwart in einen Dialog bringen. Immer wieder wird es innerhalb dieser auditiven Überschreibung der Stadt auch echte Begegnungen geben, die diese Stadterkundung der besonderen Art noch einmal auf andere Weise lebendig werden lassen. Das Projekt KRIEGERINNEN ist nun für einen externen Ort in der Stadt geplant, wird sich aber inhaltlich weiterhin mit der Rolle von Frauen in der rechten Szene auseinandersetzen. Im Video eingefangene Gespräche mit Bürger*innen treffen hier auf von Schauspieler*innen dargestellte Szenen. Den Abschluss wird dann das Gewinnerstück des Osnabrücker Dramatikerpreises 2019, VERBINDNGSFEHLER, setzen – ob digital oder analog: Rieke Süßkow wird wie schon bei IKI.RADIKALMENSCH einen innovativen Zugang zu diesem poppig-quirligen Stück finden!

Entfallen müssen leider die Wiederaufnahme von ROMEO UND JULIA, DIE MITWISSER und DIE ZOFEN.

 

KONZERT

Auch die OsnabrückHalle ist als Spielort von den aktuellen Einschränkungen betroffen. Das Neujahrskonzert wird in das Theater am Domhof verlegt und es werden mehrere Termine angeboten, um möglichst vielen Zuschauer*innen den Besuch zu ermöglichen. Die Sinfoniekonzerte sind weiterhin in der OsnabrückHalle geplant.

Das dritte und vierte Sinfoniekonzert präsentieren unverändert hochkarätige Solist*innen. Im dritten Sinfoniekonzert begegnen die Zuschauer*innen dem weltberühmten Mandolinenspieler Avi Avital, die Leitung liegt in den Händen des Gastdirigenten Mihkel Kütson.

Das vierte Sinfoniekonzert gibt Gelegenheit zum Wiedersehen mit den ehemaligen Musikpreisträger*innen Annelien van Wauwe (Klarinette) und Diyang Mei (Bratsche).

Das fünfte Sinfoniekonzert gibt erneut jungen Musiker*innen die Möglichkeit, im Rahmen der Orchesterakademie mitzuwirken. Aufgrund der Abstandsregeln wurde auch dieses Programm neu konzipiert. Edward Elgars Enigma-Variationen werden erklingen, Gastsolist Herbert Schuch spielt das 2. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven. Die musikalische Leitung des vierten und fünften Sinfoniekonzerts hat Generalmusikdirektor Andreas Hotz.

Die aktualisierte Übersicht aller Konzerte ist hier zu finden.

OSKAR

Das Kinder- und Jugendtheater wird weiterhin das Familienstück DIE KONFERENZ DER TIERE von Erich Kästner zeigen. Weitere Projekte für Kinder und Jugendliche sind in Planung und werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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