POETRY SLAM

Dead or Alive

28.01.2022, 20:00 Uhr・Theater am Domhof

Gemeinsam mit der Lagerhalle Osnabrück heißt es wieder die besten Slam-Poet:innen gegen Legenden der Literatur. Vier Schauspieler:innen des Theater Osnabrück erwecken verstorbene Dichter:innen wieder zum Leben und stellen sich dem Vergleich mit vier Vertreter:innen der zeitgenössischen Slam-Szene. Andreas Weber wird ein Line-Up zusammenstellen, das schwer zu schlagen ist. Aber die Schauspieler:innen Lua Mariell Barros Heckmanns, Stefan Haschke, Pujan Sadri und Otiti Engelhardt werden alles geben, um den Sieg zu erringen. Am Ende entscheidet, wie immer, das Publikum!

Besetzung


Aus dem Ensemble des Theater Osnabrück tritt an

Stefan Haschke

Otiti Engelhardt

Pujan Sadri

Lua Mariell Barros Heckmanns

 

Für die lebenden Dichter:innen treten unter anderem an

Victoria Helene Bergemann, kurz „VHB“, ist Jahrgang 1997 und wohnt derzeit in Kiel und Hildesheim. VHB steht seit 10 Jahren auf Bühnen im In- und Ausland, als Comedienne im Fernsehen, als Moderatorin und v.a. auf Poetry Slam-Bühnen. Sie war Siegerin und Finalistin verschiedener Landes- und internationaler Meisterschaften. Sie gibt Workshops, so auch zuletzt in Georgien und Schweden u.a. im Auftrag des Auswärtigen Amtes. Außerdem ist Victoria Helene Bergemann mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „lyrix“ für junge Dichter*innen, Mitgliedin der Kieler Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“ und veranstaltet nebenbei selbst Poetry Slams.
In ihrem zweiten Soloprogramm „Feine Destination“, mit dem sie ab Herbst 2020 durch Deutschland tourt, stellt Victoria die feinsten Fragen der Menschheit, liest Texte vor, klärt uns endlich über Unterschiedliches auf und zeigt Seltsames verschiedener Art. (Foto: Henrich Robke)

Rainer Holl  traut sich was – zum Beispiel eine Kindheit und Jugend in Rheinland-Pfalz, dem Fernsehgarten von Deutschland. Für ein Studium der Angewandten Literatur- und Kulturwissenschaften verschlug es ihn für einige Jahre ins Ruhrgebiet, wo er bereits 2009 gemeinsam mit Torsten Sträter und Tobi Katze auf Poetry Slam Bühnen stand. Er gewann zahlreiche Preise für sein literarisches Schaffen, für seine Leistungen als Poetry Slammer und seit dem Gewinn des Goldenen Koggenziehers 2021 und des Hamburger Comedy Pokals 2021 ist er sogar ausgezeichneter Kabarettist. (Foto: Daniel Dittus)

Yannick Steinkellner wurde 1992 in Wolfsberg (Österreich) geboren und lebt seit 2016 in Deutschland. Seine Texte trug er bisher auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum sowie auf Literatur- und Spoken Word-Festivals in Polen und Kroatien vor. Als Mitbegründer des Slam-Vereins Steiermark PLuS (2014) gewann er 2015 den Landesmeistertitel im Poetry Slam von Steiermark & Kärnten. Im Jahr 2018 gründete er u.a. mit Jean-Philippe Kindler das Poetry Slam-Magazin bühnen.texte. Gemeinsam mit Christoph Steiner und Agnes Maier veranstaltet er seit 2019 zudem unter dem Label Slam Kollektiv Poetry Slams in der Steiermark. Im Ruhrgebiet arbeitet er auch für die Poetry Slam-Agentur WortLautRuhr. Yannick lebt in Bochum und Graz. (Foto: Samira Frauwallner)

Miedya Mahmod lebt, schreibt und studiert im Ruhrgebiet. MM ist seit 2016 aktiv als Spoken Word-Artist , gründete die Lesebühne »Schall & Raucher*innen« mit, 2017 folgte die Einladung zum Treffen Junger Autor*innen ins Festspielhaus Berlin. Leitet seit 2018 Schreibwerkstätten und Spoken Word-Workshops. 2020 hat MM die erste Ausgabe des NetzLyrikZine Lytter mitherausgegeben. 2021 moderiert MM erstmals »Deutschland. Schön. Reden.« im Ringlokschuppen Mülheim, ein Format für Talk & Wortkunst. MM interessiert sich für digitale & kollektive Autor*innenschaft, Politik & Poesie, ihre heutige (Ir)Relevanz und für Andere(s). (Foto: Björn Stork)