KINAN AZMEH

Songs for Days to Come

Interdisziplinäres Musiktheater ・Theater am Domhof
Dauer ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Uraufführung
In Koproduktion mit dem Morgenland Festival Osnabrück. 

„Ein erstaunliches Meisterwerk“

- Hannoversche Allgemeine Zeitung

Es ist das umfangreichste Projekt, das das Theater Osnabrück gemeinsam mit dem Morgenland Festival Osnabrück in seiner Geschichte realisiert hat: das Musiktheater SONGS FOR DAYS TO COME des syrischen Komponisten und Klarinettisten Kinan Azmeh. Sein neues Werk ist keine Handlungsoper im herkömmlichen Sinne, sondern ein vielschichtiges Mosaik aus Musik, Dichtung und Bühnengeschehen. Im Handlungsmittelpunkt stehen 15 Gedichte syrischer Lyriker:innen, welche sich mit der jüngsten Geschichte Syriens und dem seit 2011 andauernden Bürgerkrieg befassen.

Sami, ein junger Syrer, wird von seiner Vergangenheit und seinen Erinnerungen eingeholt. Während er verschiedene Episoden seines Lebens erneut erfährt, öffnen sich Fenster zu unterschiedlichsten Erfahrungen und Erlebnissen, die viele Syrerinnen und Syrer durchgemacht haben. Dabei geht es jedoch nicht um die Fragen, wann, wo und wie viele, sondern vielmehr um das WARUM? Ausgehend von einem bestimmten Land mit einer Krise, die mittlerweile zu einer globalen geworden ist, spricht SONGS FOR DAYS TO COME die ganze Welt an. Es ist ein Versuch, ein Land in der dunkelsten aller Zeiten neu zu kartographieren und vielleicht auch etwas Hoffnung zu finden. Um Brechts Zeilen von den finsteren Zeiten weiterzudenken: Dieses Werk ist all jenen gewidmet, die weiter singen werden.

03.07.2022So. 15:00
08.07.2022Fr. 19:30

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Besetzung


Sami: Jan Friedrich Eggers
Frau: Sascha Maria Icks
Beamter: Manuel Zschunke 
Chor der Töchter der Gedanken:
Tochter 1: Julie Sekinger
Tochter 2: Susanna Edelmann
Tochter 3: Susann Vent-Wunderlich
Tochter 4: Olga Privalova
Tochter 5: Dima Orsho 
Soldat: Silvio Heil
Patient:innen: Kathrin Brauer, Heike Hollenberg, Stefan Kreimer

Solo-Klarinette: Kinan Azmeh
Solo-Oud: Issam Rafea 
Opernchor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester

Interdisziplinäres Musiktheater von Kinan Azmeh, Libretto von Liwaa Yazij und Mohammad Abou Laban.
Gedichte von Yamen Hussein, Rami Alasheq, Suhail Shadoud, Hazem al-Azmeh, ArefHamza, Raed Wahesh, Mohammad Abou Laban, Firas Sulaiman, Liwaa Yazji, Lukrnan Derky, Adnan Odeh, Ziad Adwan, Bashar Farhat, Fares Albahra,
Abdulrahman Khallouf.


TEAM
Musikalische Leitung: Daniel Inbal
Inszenierung: Ulrich Mokrusch
Bühne und Kostüme: Okarina Peter und Timo Dentler
Choreinstudierung: Sierd Quarré
Dramaturgie: Juliane Piontek
Theatervermittlung: Paula Römer
Regieassistenz & Abendspielleitung: Barbara Hamalova
Studienleitung: Markus Lafleur
Musikalische Einstudierung: Alma Shaikimova und Cecile Sagnier 
Ausstattungsassistenz: Margarita Bock
Inspizienz: Anja Flemming
Übertitelinspizienz: Sanja Matea Färber/Steven Kuhlmann/Theodor Rupp
Bühnenmeister:Tobias Prief
Beleuchtung:Julian Rickert

FOTO
Vorabbild: Bachar Azmeh
Fotos: Stephan Glagla

In Koproduktion mit dem Morgenland Festival Osnabrück. Kompositionsauftrag des Theater Osnabrück, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung. Unterstützt durch den Theaterverein Osnabrück und den Musikverein. 

Pressestimmen


Zeitgemäßer kann Musiktheater derzeit wohl kaum sein. - Kai Bremer, Nachtkritik

Das macht „Songs for Days to Come“ gerade zu einem Stück der Stunde, doch schon bei der Uraufführung ist zu spüren, dass dem Abend auch etwas Überzeitliches anhaftet, das weit jenseits aller nachrichtlichen Aktualität liegt. - Stefan Arndt

Vor allem aber feiert dieser Abend die Kraft der Poesie, die Kraft der Kunst und der Musik, Perspektiven zu öffnen – und das ist exakt das Signal, das dem Theater und dem Festival in diesen Tagen gut zu Gesicht steht. - Ralf Döring, NOZ