THOMAS KÖCK

antigone. ein requiem

Schauspiel · Theater am Domhof
Premiere 09.09.2022
Dauer ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
(τύφλωσίς, I) eine rekomposition nach sophokles

 

„Dieses Ereignis sollte sich eigentlich niemand entgehen lassen“

Christine Adam, NOZ

Begrub bei Sophokles Antigone – noch gegen das Gesetz König Kreons – ihren Bruder Polyneikes, so sind es in Thomas Köcks Rekomposition des bedeutenden antiken Originals die Leichen der Bootsflüchtlinge, der Fremden, die bestattet werden sollen. Wieder kämpft Antigone gegen König Kreons Bestattungs-Verbot und setzt sich für einen respektvollen Umgang mit den Toten ein, diesmal sind es die in Seenot geratenen Flüchtlinge. Auch unsere Leichen, die in Ehren bestattet gehören, um den Überlebenden die Trauer um ihre Angehörigen zu ermöglichen.

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Thomas Köck, der 2018 und 2019 den Mülheimer Dramatikerpreis gewann, veröffentlichte im Herbst 2019 „antigone. ein requiem“, eine mit feinem Gespür für das Komische geschriebene Rekomposition des Antigone Mythos.

Der Dramatiker Thomas Köck, der 2013 der erste Preisträger des Osnabrücker Dramatikerpreises war, gehört heute zu den meistgespielten Autor:innen der Gegenwart und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Seine im Herbst 2019 veröffentlichte „antigone. ein requiem“ ist eine Spurensuche über die Rolle jeder:s Einzelnen im großen politischen Gesellschafts-Spiel.

 

Einführung

30 Minuten vor Stückbeginn laden wir Sie zu einer Einführung ins Obere Foyer ein. 

07.10.2022Fr. 19:30
09.10.2022So. 15:00
12.10.2022Mi. 19:30
18.10.2022Di. 19:30
08.12.2022Do. 19:30
15.12.2022Do. 19:30
16.12.2022Fr. 19:30
25.12.2022So. 19:30

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Besetzung


ES SPIELEN
Antigone: Katharina Kessler
Kreon: Janko Kahle
Ismene: Hannah Walther
Haimon: Stefan Haschke
Euridike: Sascha Maria Icks
Botin: Laila Richter
Chorführer: Thomas Kienast
Teiresias: Ronald Funke

TEAM
Inszenierung: Christian Schlüter
Bühne und Kostüme: Anke Grot
Dramaturgie: Claudia Lowin
Regieassistenz, Abendspielleitung: Eva Antonia Hahn
Ausstattungsassistenz: Pauline Obermeyer
Inspizienz: Luisa Rubel
Soufflage: Astrid Willnow-Herrmann
Theatervermittlung: Dietz von Czettritz / Sophia Grüdelbach
Bühnenmeister: Thomas Niemeyer
Beleuchtung: Julian Rickert
Ton: Ralf Berning, Manuel Sieg
Requisite: Nina Paulsmeyer, Volker Witte
Maske: Lena Blecks, Ina Bollien, Sara Hövelborn
Garderobe Damen: Lydia Balck
Garderobe: Anja Peters


FOTO
Joseph Ruben

Pressestimmen


„Die Osnabrücker Schauspieler […] spielen das allesamt mit großer Kraft und energischer Präsenz“ – Christine Adam, NOZ

„Dank der zumeist sehr genau gearbeiteten Dialoge, Monologe und rhythmisch skandierten Passagen lässt sich dem Gedankenfluss so gut folgen wie selten bei einer Inszenierung von Köcks Sprachpartituren“ Jens Fischer, NOZ

"klagt treffend die Flüchtlingsplitik Europas an“ – Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten