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DIE ZAUBERFLÖTE

Wolfgang Amadeus Mozart

DIE ZAUBERFLÖTE ist die bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, die er in seinem letzten Lebensjahr 1791 mit Emanuel Schikaneder in Wien auf die Bühne brachte – und bis heute die populärste Oper überhaupt. Mozart und Schikaneder gelang es, lebensfrohes Volkstheater mit existentiellen Menschheitsfragen und dem Streben nach einer humanen Welt zu verbinden. Beide Autoren waren Freimaurer, deren Symbolik viele Motive der ZAUBERFLÖTE prägt.


Prinz Tamino begibt sich auf die Suche nach Pamina, in deren Bild er sich auf den ersten Blick verliebt. Begleitet von dem Vogelfänger Papageno, der sich nach seinem idealen „Weibchen“ sehnt, muss er Prüfungen bestehen, die den beiden in Sarastros Weisheitstempel auferlegt werden. Beide werden viele Abenteuer bestreiten, die sie durch das Reich der Dunkelheit der Königin der Nacht und das Sonnenreich Sarastros führen. Wird die Liebe am Ende siegen?


Die Musikalische Leitung liegt bei Daniel Inbal, 1. Kapellmeister am Theater Osnabrück, der nach der Osnabrücker Produktion GERMANICUS erneut mit dem Regisseur Alexander May arbeiten wird. Alexander May ist seit der Spielzeit 2015/2016 Künstlerischer Direktor am Theater Pforzheim, arbeitete u. a. am Staatstheater Nürnberg und am Schauspiel Essen und inszenierte in Osnabrück die Musiktheater-Uraufführung von DAS GROSSE HEFT und DIE COMEDIAN HARMONISTS.


Die Vorstellung dauert ca. 3 Stunden, eine Pause.


Fotos: Uwe Lewandowski

TERMINE & KARTEN

08.09.2017

Fr. | 19:30 Uhr

23.09.2017

Sa. | 19:30 Uhr

05.11.2017

So. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Inszenierung Alexander May
Bühne Etienne Pluss
Kostüme David Gonter
Choreinstudierung Markus Lafleur
Dramaturgie Ralf Waldschmidt, Alexander Wunderlich

Sarastro José Gallisa
Tamino Daniel Wagner
Alter Priester  Rhys Jenkins  / Genadijus Bergorulko
Erster Priester Hans-Hermann Ehrich
Zweiter Priester Genadijus Bergorulko
1. Geharnischter Hans-Hermann Ehrich
2. Geharnischter Genadijus Bergorulko
Königin der Nacht Marie-Christine Haase / Íride Martínez 
Pamina Erika Simons
1. Dame Lina Liu
2. Dame Susann Vent-Wunderlich
3. Dame Gabriella Guilfoil
1. Knabe
2. Knabe } Solisten des Knabenchor Gütersloh
3. Knabe
Papageno Jan Friedrich Eggers
Ein altes Weib/Papagena Caroline Bruker
Monostatos Mark Hamman

PRESSESTIMMEN

„Das Theater Osnabrück zeigt, mit wie viel Witz, Energie, Geschlossenheit und Einfühlungsvermögen man diese Geschichte erzählen kann, setzt konzentriert auf Theaterhandwerk und schafft es, ohne Videoschnickschnack zu begeistern. […] Vollmundig, mit klangvollen Verzierungen, barocker Dramatik und Tiefe weiß Marie-Christine Haase nicht nur Tamino zu berauschen. Auch die Koloraturen aus Spitzentönen und Tonsprüngen der Rachearie erklingen makellos. […] Daniel Inbal wählte für den Premierenabend eher langsame Tempi. Chor und Orchester präsentieren sich transparent, homogen interpretierend und ausdrucksstark. Ein schöner Musiktheatersaisonstart, für den sich das zufriedene Publikum mit viel Applaus bedankte.“ Ursula Decker-Bönniger, Online Musik Magazin, 5.9.2016

 „Es ist von der Regie durchaus aufklärerisch gedacht, den Prozess von Taminos Erwachsenwerden als soziale Integration nicht nur positiv zu sehen und Papagenos Anarchie zumindest als notwendige Ergänzung ernst zu nehmen. […] Großer Premierenbeifall für Mozarts Singspiel DIE ZAUBERFLÖTE im Theater am Domhof.“ Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 6.9.2016

„Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt. Dazu die unsterbliche Musik Mozarts. Ein Ensemble, das sich tragen lässt und beim Publikum punktet. Die Regie landet Treffer im botanischen Märchenwald, wenn auch die eine oder andere Idee irrlichtert wie eine geharnischte Glühbirne. DIE ZAUBERFLÖTE begeistert das Osnabrücker Theaterpublikum. […] Drei Stunden beste Unterhaltung! […] Alexander May erstarrt nicht in Denkmalsverehrung, sein pädagogisch-märchenhafter Ansatz gelingt über weite Strecken. Die Bühne von Etienne Pluss und besonders die Kostüme von David Gonter sind um Einfälle nicht verlegen. Es flirrt und surrt, das Orchester unter Daniel Inbal fängt die Strahlen der Sonne. Die Chöre – großartig!“ Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 14.9.2016

„May bringt die Geschichte, wie sie Emanuel Schikaneder aufgeschrieben und Wolfgang Amadeus Mozart komponiert hat, nachvollziehbar auf die Rampe des Theaters am Domhof. […] [Sarastros] Volk (Chor und Extrachor, exzellent vorbereitet von Markus Lafleur) besteht aus uniformen Karikaturen – die aufklärerische ‚Gleichheit‘ in ihrer pervertierten Form. Nur Monostatos sticht heraus: Mark Hamman singt und spielt ihn gut […]. Die drei Knaben vom Knabenchor Gütersloh schöpfen ihr Potenzial aus. […] Daniel Wagner singt den Tamino mit schönem, festem Tenor.“ Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 5.9.2016

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