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Operette

DIE ZIRKUSPRINZESSIN

Emmerich Kálmán

Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

„Zwei Märchenaugen“ hatten es dem Zirkusreiter Mister X einst angetan. Als er bei einem Gastspiel in Petersburg just jenen Märchenaugen wieder begegnet und dabei feststellen muss, dass der Lauf der Zeit nichts an seinen Gefühlen verändert hat, lässt er sich auf eine zynische Maskerade ein.


Jene Märchenaugen gehören der Fürstin Fedora Palinska, begehrteste Witwe von ganz Petersburg, die mit Vergnügen jeden Verehrer abblitzen lässt. Einer der Verschmähten, Prinz Sergius, spinnt daraufhin die gemeine Komödie, in der Mister X den vermeintlichen Prinzen Korossow gibt und das Interesse der Fürstin wecken soll. Tatsächlich verliebt sich Fedora in den Prinzen, hinter dem sich Mister X verbirgt, der jedoch auch nicht der verwegene Zirkusreiter ist, für den er sich ausgibt. Und so nehmen die Liebesirren und -wirren ihren Lauf.


Bewährte Komödienmuster, ein unkonventioneller Schauplatz und mitreißende Musik, die neben dem obligaten Walzer auch lokalkolorierte Klänge (Zirkus, Russland) und modernste Tanz-Rhythmen darbot, sorgten am 26. März 1926 am Theater an der Wien für einen weiteren Kassenschlager des ungarisch-jüdischen Komponisten Emmerich Kálmán, der einige Jahre später, nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, von den Bühnen und aus der Heimat vertrieben wurde. Doch erst einmal führte der Weg seiner ZIRKUSPRINZESSIN, der mit Werken wie der CSÁRDÁSFÜRSTIN und GRÄFIN MARIZA bereits weit geebnet war, bis nach New York und auf die Kinoleinwand.


Mit Inszenierungen unter anderem am Staatstheater Kassel und dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen konnte die junge Regisseurin Sonja Trebes bereits auf sich aufmerksam machen. Nun stellt sie sich erstmals in Osnabrück vor.


Osnabrücks 1. Kapellmeister Daniel Inbal sorgt musikalisch für den nötigen Operetten-Schwung.


Die Vorstellung dauert 2 Stunden und 40 Minuten, eine Pause nach dem 1. Akt
Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

31.12.2017

So. | 15:00 Uhr

31.12.2017

So. | 19:00 Uhr

05.01.2018

Fr. | 19:30 Uhr

10.01.2018

Mi. | 19:30 Uhr

14.01.2018

So. | 15:00 Uhr

24.01.2018

Mi. | 15:00 Uhr

04.02.2018

So. | 15:00 Uhr

25.03.2018

So. | 15:00 Uhr

02.04.2018

Mo. | 17:00 Uhr

04.04.2018

Mi. | 19:30 Uhr

10.04.2018

Di. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Inszenierung Sonja Trebes
Bühne Nanette Zimmermann
Kostüme Linda Schnabel
Choreografie Rachele Pedrocchi
Choreinstudierung Markus Lafleur
Dramaturgie Ulrike Schumann

Fürstin Fedora Palinska Susann Vent-Wunderlich
Fedja Palinski (Mister X) Ralph Ertel
Prinz Sergius Wladimir Jan Friedrich EggersWolfgang Mirlach
Miss Mabel Gibson Gabriella Guilfoil
Toni Schlumberger Mark Hamman
Carla Schlumberger Eva Gilhofer
Pelikan Johannes Bussler
Zirkusdirektor Genadijus Bergorulko
Graf Sakusin Marcin Tlalka
Leutnant Petrovitsch Tomas Vaitkus
Baron Brusowsky Jong-Bae Bu
Baron Rasumowky Mario Lee
Ein Offizier Stefan Kreimer
Ein anderer Offizier Silvio Heil
Ein Zirkusmädel Kathrin Brauer
Ein anderes Zirkusmädel Heike Hollenberg
Vier TänzerInnen Giulia Fabris, Judith Urban, Philipp Phung, Andrea Viggiano 

PRESSESTIMMEN

"Morde passieren mehr als in einem RTL II-Thriller; Fürst Wladimir ist manchmal ein bisschen unbeherrscht. Wer am Schuh nestelt, statt zuzuhören, wird erschossen. Ein Trompeter, der nicht rechtzeitig aufhört und ein Pianist, der zu quirlig klimpert, ebenfalls. Aber lustig ist das eben auch. Wie überhaupt Sonja Trebes „Die Zirkusprinzessin“ von Emmerich Kálmán am Theater Osnabrück mit viel Witz inszeniert hat. Dirigent Daniel Inbal und das Osnabrücker Symphonieorchester liefern dazu die Basis: Sie arbeiten den Schwung der Musik heraus, der Puszta-Foxtrott swingt, und gefühlvolle langsame Walzern schweben duftig und leicht." – Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 26.11.2017

"Kurzweilig. Gesanglich hervorragend. Witzig. Stimmungsvoll. So kernig muss eine Operette heute gebacken sein. „Die Zirkusprinzessin“ von Emmerich Kálmán, gleichermaßen nostalgisch wie zeitgemäß, faszinierte das Premierenpublikum im Theater am Domhof und wird die Manege weiter füllen. Ohrwürmer wie „ Liese, Liese, kommt mit mir auf die Wiese“ oder „Wenn du mich sitzen lässt, fahr‘ ich sofort nach Budapest“ sind fast so hartnäckig wie „Last Christmas“. [...] Dieser Operetten-Cocktail mit den Rhythmen der Roaring Twenties, dezenter Walzerseligkeit und Zirkus-Exotik mundet spritzig. Der Circus Roncalli kommt noch, „Die Zirkusprinzessin“ hat Osnabrück auf Anhieb erobert." Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 29.11.2017

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