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Oper

RIGOLETTO

Giuseppe Verdi

Melodrama in drei Akten / Text von Francesco Maria Piave, nach dem Versdrama LE ROI S'AMUSE von Victor Hugo / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Biblische 40 Tage soll es lediglich gedauert haben, bis die Partitur des RIGOLETTO entworfen war. Ob Wahrheit oder Legende – verbürgt ist der Schaffensrausch Verdis in seinen mittleren Jahren, in denen er mit der „populären Trilogie“ RIGOLETTO (1851), IL TROVATORE (1853) und LA TRAVIATA (1853) vielleicht den Gipfel seines kompositorischen Wirkens erklomm.


Neben jenen, die dem Rigoletto einen triumphalen Erfolg bereiteten, standen aber auch Spötter, die nur hörten, was sie hören wollten: naive Melodien und harmlosen Dreivierteltakt. Dabei waren es gerade jene Elemente, die Verdi ins Groteske überzog und darüber die politische Sprengkraft der Dramenvorlage Victor Hugos noch weiter verschärfte.


Am Hofe des Herzogs von Mantua wird er gehasst und gefürchtet gleichermaßen: Rigoletto, der missgestaltete Narr. Im Dienste seines Herrn wetzt er Geist und Zunge, bis ihn eines Tages ein Fluch Graf Monterones, dessen Tochter dem herzoglichen Frauenverschleiß zum Opfer fiel, bis ins Mark trifft. Denn auch Rigoletto hat eine verwundbare Stelle, die er sorgsam zu verbergen sucht: seine Tochter Gilda. Doch Gilda wird erwachsen, entdeckt die Welt und die Liebe, die sie ausgerechnet in die Arme des Herzogs treibt. Monterones Fluch zieht mit Macht seine Bahn.


Nach den beiden Erfolgsproduktionen ANATEVKA und CARMEN kehrt Regisseurin Adriana Altaras für die Neuinszenierung einer der beliebtesten italienischen Opern nach Osnabrück zurück.


Generalmusikdirektor Andreas Hotz übernimmt die Musikalische Leitung dieser großartigen Verdi-Oper.


Die Vorstellung dauert ca. 2 Stunden und 30 Minuten, eine Pause nach dem 2. Akt.
Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

23.12.2017

Sa. | 19:30 Uhr

03.01.2018

Mi. | 19:30 Uhr

13.02.2018

Di. | 19:30 Uhr

15.04.2018

So. | 15:00 Uhr

27.05.2018

So. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung Andreas Hotz
Inszenierung Adriana Altaras
Bühne, Kostüme Etienne Pluss
Choreinstudierung Markus Lafleur
Dramaturgie Ulrike Schumann

Herzog von Mantua Carlos Moreno Pelizari / Ewandro Stenzowski (4.10.)
Rigoletto, sein Hofnarr Rhys Jenkins
Gilda, dessen Tochter Erika Simons
Sparafucile José Gallisa
Maddalena, seine Schwester Katarina Morfa
Giovanna Irina Neznamova
Graf von Monterone Leonardo Lee
Marullo, Kavalier Jan Friedrich Eggers
Borsa, Höfling Daniel Wagner
Graf von Ceprano Genadijus Bergorulko
Gräfin von Ceprano Elena Soares da Cruz
Ein Gerichtsdiener Kyodong Kum
Ein Page der Herzogin Radoslava Yordanova

Opernchor-Herren des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Extrachor-Herren des Theaters Osnabrück
Bläserphilharmonie Osnabrück e.V. 

PRESSESTIMMEN

"Die Stimmen sind durchwegs sehr passend besetzt und werden entsprechend ausgiebig vom Premierenpublikum beklatscht. Vor allem Erika Simons begeistert mit jugendlichem Sopran, glockenhell, geschmeidig und warm. Rhys Jenkins ist gesanglich und darstellerisch äußerst variabel und stimmlich von beeindruckender Wucht." - Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 4.10.2017

"Auf der Bühne ist es die große Stunde der Erika Simons: In der Gilda hat die junge Australierin eine Hauptrolle gefunden, die all ihre Talente auf das Beste hervorzubringen weiß. Gesanglich wie darstellerisch überzeugte sie das Premierenpublikum, das sie regelrecht feierte. [...]
Auch Rhys Jenkins macht die Zerrissenheit seines Rigolettos spürbar, den brodelnden Hass, den er nicht zeigen darf, die tiefe Liebe zur Tochter, alles da. Und gesanglich ist Jenkins die Idealbesetzung, vielgestaltig und auch in leisen Passagen überzeugend, gibt er dem Narren viel Tiefenschärfe." - Thomas Achenbach, Osnabrücker Nachrichten, 4.10.2017

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