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THE PRODUCERS

Buch von Mel Brooks und Thomas Meehan

Musik und Gesangstexte von Mel Brooks / Originalregie und -choreografie von Susan Stroman / In Übereinkunft mit StudioCanal / Deutsch von Nina Schneider


Ein Musical am Broadway zu inszenieren ist der große Traum des schüchternen Buchhalters Leo Bloom. Nun muss gerade er eine Steuerprüfung bei dem ehemals großen, jetzt ruinierten Musicalproduzenten Max Bialystock durchführen – und kommt dabei auf die Idee, einen Flop zu produzieren und dabei Gewinn einzufahren. Max Bialystock ist begeistert und bietet Leo Bloom an, als Koproduzent einzusteigen. Nun müssen für einen richtig guten Flop nur noch das schlechteste Stück, der schlechteste Regisseur und die schlechtesten Darsteller*innen gefunden werden. Das Stück FRÜHLING FÜR HITLER. EINE HEITERE ROMANZE MIT ADOLF UND EVA IN BERCHTESGADEN des Altnazi Franz Liebkind scheint genau das Richtige zu sein. Alles passt. Doch am Abend der Premiere stürzt der Hauptdarsteller die Treppe hinunter und der nervöse Regisseur springt spontan für ihn ein. Der Abend wird ganz plötzlich zu einem großen Erfolg …


Der Broadwayhit THE PRODUCERS basiert auf dem gleichnamigen Spielfilm von Mel Brooks aus dem Jahr 1967 und gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Musicals der letzten 30 Jahre. Dominique Schnizer, Schauspieldirektor am Theater Osnabrück, wird mit THE PRODUCERS erstmals ein Musical inszenieren, eine spartenübergreifende Produktion der Ensembles des Musiktheaters, des Schauspiels sowie der Osnabrücker Dance Company und des Osnabrücker Symphonieorchesters. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des mittlerweile zum Musicalspezialisten gewordenen 2. Kapellmeisters An-Hoon Song. Der Choreograf Riccardo De Nigris wird sich erstmals dem Osnabrücker Publikum vorstellen.


Die Vorstellung dauert ca. 3 Stunden und 10 Minuten – eine Pause nach dem ersten Akt.


Fotos: Jörg Landsberg

TERMINE & KARTEN

21.09.2019

Sa. | 19:30 Uhr

06.10.2019

So. | 15:00 Uhr

31.10.2019

Do. | 19:30 Uhr

16.11.2019

Sa. | 19:30 Uhr

BESETZUNG

Musikalische Leitung An-Hoon Song
Inszenierung Dominique Schnizer
Bühne Christin Treunert
Kostüme Christin Treunert, Elisabeth Benning
Choreografie Riccardo De Nigris
Choreinstudierung Sierd Quarré
Dramaturgie Alexander Wunderlich

Max Bialystock  Mark Hamman
Leo Bloom Oliver Meskendahl
Franz Liebkind Stefan Haschke
Roger De Bris Jan Friedrich Eggers
Carmen Ghia / Blinder Geiger / F. D. Roosevelt Benjamin Martin
Ulla Inga Hansen Benson Yonsen Tallen-Hallen Svaden-Svanson Monika Vivell
Mister Marks / Jack / Churchill / Richter / Gefängnisbeauftrager Hans-Hermann Ehrich
Platzanweiserin 1 / Halt-mich-grabsch-mich Heike Hollenberg
Platzanweiserin 2 / Stoss-mich-kos-mich Kathrin Brauer
Premierengast / Buchhalter / Kevin, Kostümbildner / Häftling Nr. 1
Seokwon Oh
Bryan, Bühnenbildner / Wachtmeister / Häftling Nr. 4
Stefan Kreimer
Shirley, Lichtdesignerin 
Inga Reniger
Scott, Choreograph / Sturmtruppenführer / Häftling Nr. 2 Tomas Vaitkus
Küss-mich-Spür-mich Chihiro Meier-Tejima
Jason / Stalin Kyodong Kum
Rolf / Häftling Nr. 3 / Polizist Andreas Schön
Mel /  Vors. d. Geschworenen Ulrich Enbergs
Arbeiter Ji-Seong Yoo
Nonne Marine Sanchez Egasse / Ayaka Kamei
Schmeiß-mich-beiß-mich Mario Lee
Donald Lennart Huysentruyt / Neven Del Canto
Pianist Jooan Mun

Opernchor des Theaters Osnabrück
Dance Company des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Statisterie des Theaters Osnabrück

PRESSESTIMMEN

„Eine tänzerisch und musikalisch sehr gelungene Produktion – dennoch blieb manchem sicher das Lachen im Halse stecken. […] Die Premiere jetzt am Theater Osnabrück lebte von musicalartigem Swing, den Dirigent An-Hoon Song und das Osnabrücker Sinfonieorchester mit Verve vermittelten, den exzellenten schauspielerischen und tänzerischen Leistungen, der im ganzen sehr ansprechenden sängerischen Ausführung – besonders von Mark Hamman als Bialystock und Oliver Meskendahl als Bloom sowie dem Opernchor.“ – Elisabeth Richter, Deutschlandfunk, 25.3.2019

„Mit hauseigener Besetzung setzt der Osnabrücker Schauspiel-Chef Dominique Schnizer bevorzugt auf dralle Komödie in karikaturesker Überzeichnung. […] Nebenbei erfüllen ‚The Producers‘ in Osnabrück einen gerade heutzutage wichtigen politischen Auftrag: Sie schmeißen den rechten Sumpf tief in die Satire. Das überzeugt die Besucher in der Friedensstadt.“ – Heinz-Jürgen Rickert, musicals, Juni 2019

„Eine liebevolle Hommage ans Musical der 40-er, 50-er Jahre. […] Für ein relativ kleines Haus wie das Theater Osnabrück bedeutet Brooks Musical einen immensen Kraftakt, den Schauspiel, Musiktheater und Tanzsparte gemeinsam stemmen müssen. […] Gebündelt hat diese Kräfte Schauspielchef Dominique Schnizer; er feiert damit seinen gelungenen Einstand ins Musiktheater. […] Entscheidend aber wird die Spiellust und die Qualität des Darstellerensembles. […] All das sind die Zutaten für einen dreistündigen, sehr kurzweiligen Abend.“ – Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 23.3.2019

„Nach über drei Stunden, in denen viel gelacht wurde, überschüttete das Publikum alle an der Aufführung beteiligten mit langem Beifall.“  – Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 2.4.2019

„Die Faszination des Stücks machen die mitreißenden Musik- und Tanzszenen aus. […] Bühnenbild und Kostüme lassen Broadwayatmosphäre aufkommen und rufen den Zeitgeist der 1960er Jahre ins Gedächtnis. […] Wer sich auf die Verrücktheiten des Musicals ‚Die Producers‘ einlassen kann, wird bestens unterhalten.“ – Andrea Kolhoff, Kirchenbote, 4.4.2019

„Eine unterhaltsame Aufführung. […] Als verklemmt-neurotische Type gibt Schauspieler Oliver Meskendahl den Leo. Dass Meskendahl in Osnabrück sonst auch Schurken […] spielt, spricht für seine Wandlungsfähigkeit, denn hier präsentiert er sich als großartiger Komiker. Zudem singt er seinen Part mit gut geölter Stimme. […] Man hat viel Spaß an dem absurden Humor des Musicals. […] Kapellmeister An-Hoon Song hat sich in den letzten Jahren zu seinem echten Musicalspezialisten entwickelt. Auch bei diesem Stück sorgt er dafür, dass Mel Brooks Musik […] schön swingt. Da zeigt das Osnabrücker Symphonieorchester seine Vielseitigkeit und beweist, dass es neben der Kernkompetenz in Oper und Konzert auch eine starke Musical-Big-Band ist.“ – Rudolf Hermes, Der Opernfreund, 9.4.2019

„Schauspieldirektor Dominique Schnizer zeigt das mit 12 Tony Awards ausgezeichnete Stück von Mel Brooks […] in einer großartigen und […] kurzweiligen Inszenierung. Die Frage, ob man über Hitler lachen darf, kann am Ende eindeutig mit Ja beantwortet werden. […] Mel Brooks hat mit geistreicher Respektlosigkeit herrliche Karikaturen gezeichnet, die von Schnizer exzellent zum Leben erweckt wurden. […] Das alles ist so bitterböse wie brillant und garantiert einen vergnüglichen Abend, in dessen Verlauf sich das Publikum mehrfach zu wahren Lachsalven hinreißen lässt. […] Vortrefflich auf die Bühne gebracht.“ – Dominik Lapp, kulturfeder.de, 10.4.2019

„Alleine der Wohlklang der von Broadway-Melodien alter Schule gespickten Partitur durch das große Osnabrücker Symphonieorchester lohnt einen Besuch. Aber auch in puncto Besetzung und Ausstattung kann die Inszenierung des Schauspieldirektors Dominique Schnizer überzeugen. […] Herausgekommen ist eine Produktion auf höchstem Stadttheater-Niveau. […] Alles richtig gemacht. […] Die Witze des Stückes zünden beim Publikum, das viel Applaus spendet. Die Botschaft […] ist angekommen. Humor und Satire kennen eben keine Grenzen. Glückwunsch an das Theater Osnabrück für diese tolle Produktion!“ – Hardy Heise, kulturpoebel.de, 24.4.2019

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