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Edward Albee

Liebe, Hass, Lügen und Alkohol: George, Professor für Geschichte an einem Provinz-College, und seine Frau Martha haben das junge Paar Nick und Honey nach einem offiziellen Fest zu einem nächtlichen Absacker in ihr Haus eingeladen. Doch anstatt einer Cocktail-Stunde zur Beförderung von Nicks akademischer Karriere, wird man zu Zuschauer*innen des fast schon rituell anmutenden Ehekrieges der Älteren. Alkoholpegel und Aggressionslevel steigen, während Martha, die Tochter eines Universitätsprofessors, sich in den immergleichen Vorwürfen – Georges mangelnder Ehrgeiz, seine gescheiterte Karriere – und ihr Mann sich in zynischer Resignation ergeht. Doch in dieser Nacht geht das Spiel unversehens zu weit und fordert mehr als nur ein Opfer …
Seit der New Yorker Uraufführung 1962 gilt Edward Albees preisgekröntes Stück als moderner Klassiker und Schauspielerfest, das die tiefsten Geheimnisse und Verletzungen seiner Protagonist*innen ans Licht zerrt und die Lügen und Abgründe der Beziehungen zugleich als deren Motor zeigt.


Regisseurin Elina Finkel inszeniert u. a. in Oldenburg, Konstanz und Zürich und wurde für Regie und Neuübersetzung von Tschechows DREI SCHWESTERN mit dem Erlangener Theaterpreis ausgezeichnet. Mit WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?, der ‚Mutter aller Zimmerschlachten‘, stellt sie sich erstmals am Theater Osnabrück vor.

BESETZUNG

Inszenierung Elina Finkel
Bühne, Kostüme Norbert Bellen
Dramaturgie Marie Senf

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