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Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 21 A-Dur KV 134 
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 65 A-Dur


Im Alter von nur 16 Jahren komponierte Mozart sechs außergewöhnlich reizvolle Sinfonien. Diesem frühen Werk Mozarts begegnet beim 2. Schlosskonzert Joseph Haydns nur wenige Jahre zuvor entstandene Sinfonie Nr. 65. 


„Habe von deinen Sinfonien nichts hergegeben, weil ich vorauswusste, dass du mit reiferen Jahren, wo die Einsicht wächst, froh sein wirst, dass sie niemand hat, wenn du gleich damals, als du sie schriebst, damit zufrieden warst.“ Diese kritische Haltung eines Vaters den musikalischen Ergüssen eines hochpubertären Teenagers von 16 Jahren gegenüber mag sicher in den meisten Fällen berechtigt erscheinen. Bei einem Sohn, der seit drei Jahren (unbesoldeter) Konzertmeister einer Hofkapelle ist und zudem Wolfgang Amadeus Mozart heißt, mag diese Sorge eher unberechtigt sein. Zum Glück für die Nachwelt widmeten sich spätere Herausgeber auch diesen „Jugendwerken“. Somit können wir heute genießen, worüber der Musikwissenschaftler Hermann Abert sinnierte, dass die Sinfonie KV 134 einen „romantischen Zug“ habe, „der sich bald in inniger Schwärmerei, bald in bizarrer Laune, bald in himmelsstürmender Leidenschaft“ äußere. 


In Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück

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