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7. SINFONIEKONZERT - 20/21

ISRAEL IN EGYPT

Georg Friedrich Händel ISRAEL IN EGYPT HWV 56


Georg Friedrich Händel gilt als der berühmteste Opernkomponist des Barock in Großbritannien. Seine Bühnenwerke sind bis heute aus dem Repertoire nicht wegzudenken. In den 1730er Jahren erwuchs Händels Opernunternehmen in London erstmals Konkurrenz. Mehr und mehr aber verlagerte er sich auf die Komposition großer Oratorien, in denen unter anderem ein großer Chor weitaus größere klangliche Möglichkeiten bot als in der kommerziell ausgerichteten Oper, und die Händel beeindruckend zu nutzen wusste.


Zu den ersten Oratorien Händels zählt ISRAEL IN EGYPT. Die Gesangstexte basieren auf der Bibel und erzählen vom ägyptischen Exil der Israeliten, ihrem Propheten Moses, den biblischen Plagen und schließlich vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Händel setzt die Handlung so plastisch in Musik um, wie es ihm in der Oper nie möglich war.


Fast meint man, die als Plage gesandten Frösche und Hagelstürme vor sich zu sehen, obwohl (oder gerade weil?) das Oratorium für konzertante Aufführungen konzipiert wurde. Das sechsköpfige Solistenensemble verkörpert dabei keine durchgehenden Figuren, sondern erzählt und kommentiert ähnlich wie der Chor, der eindeutig das Zentrum des Werkes bildet.


Die musikalische Leitung des Orchesters teilen sich Domkapellmeister Clemens Breitschaft und die Schweizer Violinistin und Barock-Expertin Leila Schayegh.


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BESETZUNG

Musikalische Leitung Clemens Breitschaft, Leila Schayegh
Solist*innen Erika Simons (Sopran), Olga Privalova (Mezzosopran), Owen Willetts (Countertenor), Daniel Wagner (Tenor), Jan Friedrich Eggers (Bariton), Rhys Jenkins (Bariton)
Mit Chöre am Dom, Osnabrücker Jugendchor

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