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1. KAMMERKONZERT - 20/21

GEBURTSTAGSGRÜSSE FÜR BEETHOVEN

Ludwig van Beethoven
Violinromanze Nr. 1 in G-Dur op. 40

Violinromanze Nr. 2 in F-Dur op. 50
Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47, KREUTZER-SONATE


Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens übermitteln Konzertmeister Michal Majersky und Pianistin Tatiana Liakh musikalische Grüße. Mit den Violinromanzen und der KREUTZER-SONATE erkunden sie die Ausdrucksvielfalt von tiefempfundenen Kantilenen bis hin zu expressiver Virtuosität.


Die „empfindsamen“, „erhabenen“ Violinromanzen haben sich einen festen Platz im heutigen Konzertrepertoire gesichert. Dabei steht der ruhigen F-Dur-Romanze von 1798 das dramatischere Schwesterwerk in G-Dur von 1802 gegenüber. Die heutige Nummerierung ergibt sich aus der achronologischen Veröffentlichung der beiden Werke.


Den Grenzen der Virtuosität nähert sich Beethoven in der 1803 entstandenen Violinsonate op. 47. Das Virtuosenstück widmete Beethoven dem „tüchtigen Geiger“ Rodolphe Kreutzer, nachdem es mit dem ursprünglichen Widmungsträger zu einem Zerwürfnis gekommen war. Doch auch mit dem zweiten Widmungsträger hatte Beethoven kein Glück, denn Kreutzer hielt die Sonate aufgrund ihrer virtuosen Anforderungen für unspielbar. Bereits der Untertitel: „scritta in un stilo molto concertante, quasi come d’un conerto“ („geschrieben in einem sehr konzertanten Stil, fast wie bei einem Konzert“) macht den besonderen Anspruch des 40-minütigen Solostückes deutlich. Tatsächlich übertraf die Sonate an Ausdehnung und Virtuosität alles bisher Gewesene ihrer Gattung.


Foto: Elisabeth Hahn-Majersky


BESETZUNG

Michal Majersky (Violine)
Tatiana Liakh (Klavier)

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