Weiter Lesen

Amir Gudarzi liest aus „Das Ende ist nah“

Lesung & Diskussion · Theater am Domhof/ Oberes Foyer
18.04.2024, 18 Uhr

Der 1986 in Teheran geborene Amir Gudarzi studierte szenisches Schreiben. Seit 2009 lebt er im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter (inzwischen) österreichischer Dramatiker und Autor arbeitet. In seinem ersten Roman ist ein eindringliches Porträt des Studenten A, der sich während der Proteste im Iran 2009 gezwungen sieht, sein Land zu verlassen. Die Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend voll Gewalt nimmt er mit.  Aus einem Künstler wird ein Flüchtling in Österreich, der offen verachtet wird und in Lagern und Heimen nicht nur Einsamkeit und Verzweiflung, sondern auch Hunger und Demütigung ertragen muss. Eindringlich und mit großer literarischer Kraft erzählt Gudarzi vom Durchhaltewillen eines Menschen auf der Flucht. Ein bedeutender Roman über Fremdheit und Außenseitertum, über Mut, die Macht der Sprache, Liebe. Ein notwendiges Buch, vor dem man sich beim Lesen verneigen möchte.

Denis Scheck empfiehlt "Das Ende ist nah" von Amir Gudarzi

 

AUTOR*INNENPORTRÄT

Amir Gudarzi

Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren, ging auf die damals einzige Theaterschule im Iran und studierte danach szenisches Schreiben. Seit 2009 lebt er im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter (inzwischen) österreichischer Dramatiker und Autor arbeitet. 2021 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium in Berlin und erhielt den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien, 2022 wurden ihm der Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker*innen und der Christian-Dietrich-Grabbe-Preis verliehen, in der Spielzeit 2023/24 ist er Hausautor am Nationaltheater Mannheim. ›Das Ende ist nah‹ ist sein erster Roman.

18.04.2024Do. 18:00

Sie müssen die Soundcloud-Einstellungen anpassen, damit das Audio angezeigt wird.

Einstellungen anpassen