GAETANO DONIZETTI

Lucia di Lammermoor

Libretto von Salvatore Cammarano nach dem Roman „Die Braut von Lammermoor“ von Sir Walter Scott

Oper・Theater am Domhof
Dauer ca. 3 Stunden, eine Pause nach dem 4. Bild

 

„Theodorides singt die berühmte Partie mit hoher Präzision, mit geschliffenen Koloraturen und perfekter Tongebung. Von ihrem ersten Auftritt an nimmt sie ihr Publikum mit, lässt es teilhaben an ihren Empfindungen, an Liebe und Verzweiflung [...].“

- Ralf Döring, NOZ

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In den Nebeln des mittelalterlichen Schottlands keimt eine innige Liebe zwischen Lucia und Edgardo. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf, denn Lucia und Edgardo gehören bis aufs Blut verfeindeten Familien an, ähnlich wie Romeo und Julia in Verona. Um die Existenz seines Familienclans zu retten, will Lucias Bruder Enrico Ashton sie mit dem einflussreichen Lord Arturo Bucklaw verheiraten. Nur durch einen gefälschten Brief, der Edgardo Untreue gegenüber seiner Geliebten Lucia bezichtigt, willigt sie in die Hochzeit mit Arturo ein – eine fatale Entscheidung mit blutigen Konsequenzen. Noch in der Hochzeitsnacht tötet Lucia ihren frisch angetrauten Ehemann und verfällt dem Wahnsinn, der zu ihrem und schließlich auch Edgardos Tod führt.

WeiterlesenEin Klima der Sehnsucht und Mystik herrscht in Lucia di Lammermoor, dem tragischen Hauptwerk Gaetano Donizettis und zugleich Prototyp der italienischen romantischen Oper schlechthin. Ein schaurig-schönes Gefühl erfasst das Opernpublikum seit der Uraufführung 1835 spätestens dann, wenn die wegen missbrauchter Gefühle wahnsinnig gewordene Lucia blutbefleckt vor die Festgesellschaft taumelt und mit den Worten „Il dolce suono mi colpì di sua voce!“ – „Der süße Klang seiner Stimme traf mich!“ eine der berühmtesten Arien anstimmt, die bis heute zu den absoluten Sternstunden des Belcanto zählt und nach über vierzig Jahren endlich auch wieder in Osnabrück zu erleben ist.

EINFÜHRUNGEN
Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn finden zu dieser Inszenierung Einführungen im oberen Foyer statt. 

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Besetzung


BESETZUNG
Lord Enrico Ashton: Rhys Jenkins 
Lucia, seine Schwester: Sophia Theodorides
Edgardo di Ravenswood: Oreste Cosimo
Lord Arturo Bucklaw: James Edgar Knight 
Raimondo Bidebent: Erik Rousi
Alisa: Olga Privalova
Normanno: Aljoscha Lennert

Opernchor und Extrachor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Verrophon: Friedrich Kern / Philipp Marguerre / Sascha Reckert

Statisterie des Theaters Osnabrück

TEAM
Musikalische Leitung: Andreas Hotz 
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Daniel Inbal
Inszenierung: Sam Brown
Bühne: Bengt Gomér
Kostüme: Sarah Mittenbühler
Choreinstudierung: Sierd Quarré
Videodesign: Per Rydnert
Dramaturgie: Juliane Piontek
Theatervermittlung: Paula Römer
Regieassistenz, Abendspielleitung: Stephanie Schümann
Ausstattungsassistenz: Lucia Frische
Inspizienz: Barbora Hamalová
Übertitelinspizienz: Sanja Matea Färber, Steven Kuhlmann
Studienleitung: Markus Lafleur
Musikalische Einstudierung: Alma Shaikimova, Junyoung Kim, Markus Lafleur 
Bühnenmeister: Tobias Prief
Beleuchtung: Julian Rickert
Ton: Ralf Berning
Requisite: Micha Janus, Kira Strohschneider, Volker Witte
Maske: Ina Bollien, Lena Blecks, Sara Hövelborn, Andrea Jasper, Silke Ludger, Angelo La Rosa, Sylke Schmidt
Garderobe Damen: Birgitt Tabor, Jana Modrzejewski, Heike Thein
Garderobe Herren: Sonja Arelmann, Dirk Böß, Anja Peters, Tatjana Schwab, Arthur Schwab

 

FOTO

Stephan Glagla

Pressestimmen


"Sophia Theodorides ist, man kann es gar nicht anders sagen, großartig. Sie singt bei der Premiere von „Lucia di Lammermoor“ im Osnabrücker Theater am Domhof ihr Debüt als Titelheldin, und sie macht das fantastisch" - Ralf Döring, NOZ

"Das fulminant aufspielende Osnabrücker Symphonieorchester unter Andreas Hotz lässt keine Wünsche offen. [...] Riesenbeifall nach drei fesselnden italienisch gesungenen und deutsch übertitelten Stunden - Hingehen" - Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten

"Man bangt und leidet mit dieser Lucia, der Sophia Theodorides darstellerisch und gesanglich großes Format gibt. [...] In der erschütternden Wahnsinn-Arie findet sie für das, was ihr angetan wurde, statt Worten nur verzweifelte Töne, dass einem die Tränen kommen - umwerfend" - Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten