Amsterdam

Schauspiel von Maya Arad Yasur

Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann

emma-theater
Premiere 13.02.2027

Amsterdam, Keizersgracht 289. Vor der Wohnungstür einer jungen Frau liegt eine unbeglichene Gasrechnung aus dem Jahr 1944. Wie ist sie dahingekommen, wer muss sie begleichen? Unwissend macht sich die junge Frau auf die Suche nach Antworten und versinkt mehr und mehr in den Schrecken der Deutschen Besatzungszeit. Die in Israel geborene Jüdin verliert den Halt und fragt sich, was diese Rechnung in ihrem Leben zu suchen hat. Warum blicken sie die Menschen im Supermarkt plötzlich anders an?

Die israelische Autorin Maya Arad Yasur verbindet in diesem Stück humorvolle Abgründe und abgründigen Humor. Verschiedene Stimmen entblättern einen Kriminalfall von Vergangenheit und Gegenwart, Identität und Herkunft. Sie diskutieren nicht nur den Umgang mit unserer Geschichte und Fragen von Integration, sondern entlarven auch die Widersprüchlichkeit des Erinnerns. Die Regisseurin Antonie Zschoch und ihr Team decken Zusammenhänge auf, die durchs Raster der Geschichtsschreibung fallen und uns dennoch verfolgen.

Inszenierung: Antonie Zschoch
Bühne und Kostüme: Sophie Lenglachner
Musik und Video: Theo Voerste

Was gespielt wird

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