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DER BETTELSTUDENT

Carl Millöcker

Text von Friedrich Zell und Richard Genée

Ein ungewöhnliches Setting für eine Operette: Die politische Lage ist angespannt. Polen ist von den Truppen des sächsischen Königs August des Starken besetzt. Doch die Unterdrückten wissen sich zu wehren. Als der sächsische Gouverneur Ollendorf der armen, aber stolzen polnischen Gräfin Laura nachstellt, erhält er eine schallende Ohrfeige zur Antwort. Ollendorf will das nicht auf sich sitzen lassen und schmiedet einen Racheplan. Er lässt einen studentischen Gefängnisinsassen mit aristokratischer Kleidung und entsprechenden Titeln ausstatten. Symon, so heißt der ‚Bettelstudent‘, soll Lauras Herz erobern und erst nach der Heirat seine wahre Identität preisgeben.
Symon und Laura verlieben sich tatsächlich ineinander und auch Symons Freund Jan und Lauras Schwester kommen sich näher. Aber natürlich kommt es anders: Vor dem Hintergrund der politischen Verwirrungen hat Ollendorf sich nicht ausreichend über die wahre Identität von Symon und Jan informiert. Und so finden sich am Ende die richtigen Paare, und ganz nebenbei werden die Polen von den unliebsamen Besatzern befreit. Seit der Uraufführung im Jahre 1882 gehört DER BETTELSTUDENT zu den beliebtesten Operetten überhaupt. Der Grund ist vor allem die umwerfende Musik, die den Charme der Wiener Operette mit dem satirischen Witz eines Jacques Offenbach verbindet. Nicht nur Ollendorfs Lied „Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“ zählt zu den Höhepunkten der goldenen Operettenära.


Guillermo Amaya, der am Theater Osnabrück unter anderem bereits Donizettis DER LIEBESTRANK und das Musical JEKYLL UND HYDE inszenierte, kann als Regieexperte für außergewöhnliche amouröse Verwicklungen und im besten Sinne unterhaltsames Musiktheater gelten.

BESETZUNG

Musikalische Leitung Daniel Inbal
Inszenierung Guillermo Amaya
Bühne Margrit Flagner
Kostüme Elisabeth Benning
Dramaturgie Christoph Lang

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