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Mit Musik von Nick Cave

Euchrid Eucrow ist stumm. Stumm und einsam. Seine Mutter ist eine Säuferin und sein Vater ein wortkarger Fallensteller. Wortlos wächst er auf einem Schrottplatz am Rande eines fundamentalistischen Südstaatenkaffs, dem Ort Ukulore Valley, auf. Seine soziale Isolation, gejagt und gequält von seinen Mitmenschen, durchbricht erst die Prostituierte Cosey Mo. Als die bigotten Dorfbewohner diesem Hoffnungsschimmer ein jähes und gewalttätiges Ende setzen, wird Euchrid von wahnhaften Rachegedanken geplagt. Doch dann taucht das Findelkind Beth im Dorf auf und wird von den Ukoliten als Heilige verehrt. In Euchrid jedoch erzeugt sie eine gefährliche Symbiose aus Faszination, Sehnsucht nach Liebe, Hass und Abscheu …

BESETZUNG

Inszenierung/Textfassung Andreas Möckel
Bühne, Kostüme, Video  Melanie Kintzinger
Musiker Christian Schubert, Mischa Vernov, Falk Zimmermann
Mit  Jacques Freyber, Andreas Möckel

PRESSESTIMMEN

„Es braucht nur wenige Sätze, und schon entwickelt sich im Emma-Theater ein wortgewaltiger Sog mitten hinein in das Leben von Euchrid Eucrow. […] Zu zweit stellen Andreas Möckel und Jacques Freyber Euchrid Eucrow […] dar. Zu zweit gelingt es ihnen […], die plötzlichen Gedankenstürme und Stimmungsänderungen in rasantem Wechsel zu verkörpern. […] Dicht ist die Atmosphäre, die die beiden Schauspieler in den dunklen Raum hoeln, der im Hintergrund von einer auf die Sekunde passenden Videoprojektion beleuchtet wird.“ – Marie- Luise Braun, Neue Osnabrücker Zeitung, 4.12.2018

„Theater mit besonderer Ausstrahlung! Eine Sonderproduktion, ein Late-Night-Format, einmalig, überraschend, mit dem Potential für eine Wiederholung. […] Viel Applaus für dieses rockende Passionsspiel – ein Rohdiamant.“ – Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 5.12.2018

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