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Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. Für die Zeit seiner Abwesenheit macht er den Vorschlag, sein Zimmer Gefl üchteten zur Verfügung zu stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten dagegen ist gedeckt, die WG-Älteste hat nicht vor, daheim soziale Experimente zu machen. Und wenn Jonas seinen Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm … 


Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen. Und überhaupt: Macht es sich der gutmeinende Benny nicht etwas zu leicht – schließlich ist er als Einziger von den Folgen seiner hehren Idee nicht betroffen!


Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz, deren bissige Komödie FRAU MÜLLER MUSS WEG das Osnabrücker Publikum mehrere Saisons lang begeisterte, holen die Diskussion über die gesellschaffliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.


Regisseurin Elina Finkel inszeniert u.a. in Oldenburg, Konstanz und Zürich und wurde mit dem Erlangener Theaterpreis ausgezeichnet. Nach WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? wird sie zum zweiten Mal am Theater Osnabrück die Untiefen und Selbsttäuschungen moderner Menschen auf die Bühne bringen.

BESETZUNG

Inszenierung Elina Finkel
Bühne, Kostüme Vesna Hiltmann
Dramaturgie Marie Senf

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