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Digitales Theater

GÖTZ VON BERLICHINGEN

Johann Wolfgang von Goethe

Im Deutschland des 16. Jahrhunderts liegt der Ritter Götz von Berlichingen in Fehde mit dem Bischof von Bamberg, dessen fürstliche Macht seine Rechte als freier Ritter bedroht. Zwar gelingt es ihm, seinen Kindheitsfreund Weislingen, der am Hofe Bambergs Karriere gemacht hat, auf seine Seite zu ziehen, doch der am Bamberger Hof agierenden, verführerischen Adelheid gelingt es, nicht nur Weislingen wieder für ihre Zwecke einzuspannen. Alle Versuche Berlichingens, sein Dasein als freier Ritter mittels seiner „eisernen Hand“ zu verteidigen, bringen den Hof noch mehr gegen ihn auf ...
1771 in einem förmlichen Schreibrausch als GESCHICHTE GOTTFRIEDENS VON BERLICHINGEN MIT DER EISERNEN HAND (der sogenannte URGÖTZ) verfasst und später wiederholt überarbeitet, begründet das dramatische Epos Goethes schriftstellerischen Ruhm und wird zu einem Hauptwerk des Sturm und Drang. Anhand der bereits zu seiner Zeit 200 Jahre zurückliegenden Geschichte versucht der junge Goethe, sich mit Blick auf den historischen Zusammenprall von Individuum und Geschichte einen Reim auf die Umbrüche seiner Zeit, des 18. Jahrhunderts, zu machen.


Der junge Regisseur Daniel Foerster, der mit seiner Inszenierung von Kleists DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN bereits einen deutschen Klassiker auf den Prüfstand des Heute stellte, schlägt mit Götz die Brücke zwischen dem 16. Jahrhundert, der Goethezeit und heutigen Umbrüchen. Foerster wird die Übersetzung dieses Klassikers in das digitale Medium nutzen, um die Frage nach der Freiheit noch einmal neu für das 21. Jahrhundert zu stellen.


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BESETZUNG

Inszenierung Daniel Foerster
Bühne, Kostüme Lydia Huller
Dramaturgie Marie Senf

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