Wallenstein

OPER VON JAROMÍR WEINBERGER

Oper · Theater am Domhof
Premiere 10.06.2023
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pause nach dem 3. Bild

Libretto nach Friedrich Schillers Dramen-Trilogie von Miloš Kareš
Deutsche Übertragung von Max Brod

 

Jaromír Weinbergers Oper verbucht einen Sieg auf ganzer Linie: für Schiller, für Weinberger selbst, für das Musiktheater und sein begeistertes Publikum!

- Concerti

Der Krieg muss den Krieg ernähren. Dieses gewissenlose, in seiner Einfachheit aber schlagende Prinzip, wurde von einer der markantesten Persönlichkeiten des Dreißigjährigen Krieges entwickelt: Wallenstein. Dass er auf dem Höhepunkt seiner Macht an dessen Sinn zu zweifeln begann, hat ihn möglicherweise das Leben gekostet.

Der tschechisch-jüdische Komponist Jaromír Weinberger hat über die letzten Monate des böhmischen Feldherrn eine Oper geschrieben, deren Libretto auf Friedrich Schillers berühmter Dramen-Trilogie basiert. Die Oper folgt sowohl dem historischem Geschehen als auch den persönlichen Schicksalen. Uraufgeführt wurde sie im November 1937 in Wien, um nach nur vier Vorstellungen von den Spielplänen zu verschwinden. Ein Jahr später emigrierte Weinberger nach Amerika.

Im Rahmen des

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Farbenreich und spannungsvoll spielt das Osnabrücker Symphonieorchester unter dem Dirigat von Andreas Hotz die vielschichtige Partitur. Der Opernfreund

[...] musikalisch so deftig, wie es Schiller mit Worten ist. Concerti

Nicht nur die szenische Deutung des «Wallenstein» ist in Osnabrück auf hohem Niveau gelungen, auch musikalisch konnte die Aufführung überzeugen. Opern News

Aber es versammelt sich ein exquisites Sängerensemble auf der Bühne, zusammengesetzt aus den hauseigenen Kräften und sorgfältig ausgesuchten Gästen, an der Spitze der ausdrucksstarke Hans Gröning in der Titelrolle. Mokrusch erzählt die Wallenstein-Geschichte präzise entlang des Librettos, lässt der Musik viel Raum – den das Ensemble Hotz‘ Leitung spannungsreich füllt. Neue Osnabrücker Zeitung

Wallenstein: Hans Gröning
Octavio Piccolomini, Generalleutnant // Dragoner: Wolfgang Newerla
Max Piccolomini, sein Sohn: James Edgar Knight
Gräfin Terzky, Wallensteins Schwester: Susann Vent-Wunderlich
GrafTerzky, ihr Mann, Chef mehrerer Regimenter: Markus Ahme / Mark Hamman
Illo, Feldmarschall, Wallensteins Vertrauter: Jinxin Chen
Kapuziner // Buttler, Chef eines Dragonerregiments: Erik Rousi
Kriegsrat von Questenberg, vom Kaiser gesendet // schwedischer Hauptmann // Seni, Astrologe: Aljoscha Lennert
Wachtmeister // Oberst Wrangel, von den Schweden gesendet: Jan Friedrich Eggers
Thekla, Wallensteins Tochter: Jelena Bankovic
Die stumme Kattrin: Sofia Rothfuss
Marketenderin: Olga Privalova
Kürassier 1 // Gordon, Kommandant von Eger: Wailian Wang
Jäger: Sunghan Lee
Kammerdiener bei Wallenstein: Silvio Heil
Kürassier 2: Mario Lee
Bedienter // Soldat: Seokwon Oh

Opernchor des Theater Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester


Musikalische Leitung: Andreas Hotz
Nachdirigat: Daniel Inbal
Inszenierung: Ulrich Mokrusch
Bühne, Kostüme: Okarina Peter, Timo Dentler
Choreinstudierung: Sierd Quarré
Dramaturgie: Juliane Piontek
Regieassistenz, Abendspielleitung: Barbara Hamalova
Studienleitung: Markus Lafleur
Musikalische Einstudierung: Cecile Sagnier, Andrea D'Alonzo, Markus Lafleur
Ausstattungsassistenz: Margarita Bock, Pauline Obermeyer

Inspizienz: Anja Flemming
Theatervermittlung: Joanna Willenbrink
Bühnenmeister: Thomas Niemeyer
Beleuchtung: Julian Rickert
Ton: Jan van Triest
Requisite: Michael Janus, Kira Strohschnieder, Nina Paulsmeyer
Maske: Lena Blecks, Ina Bollien, Andrea Jasper, Thorsten Kirchner,Angelo La Rosa,
Silke Ludge, Sylke Schmidt
Garderobe Damen: Birgitt Tabor, Jana Modrzejewski, Lydia Balck
Garderobe Herren: Tatjana Schwab, Arthur Schwab, Dirk Böß, Gerlind Werner

FOTO
Stephan Glagla

Gefördert von:

Was gespielt wird

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